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Karlsruhe

Graphic Stories – Erzählen trotz allem

Die Ausstellung Graphic Stories lädt ein, die Welt durch gezeichnete Geschichten neu zu entdecken.

 

In der Ausstellung Graphic Stories in der Jungen Kunsthalle werden Arbeiten von Zeichner:innen und Künstler:innen gezeigt, die mit Bildern und Texten erzählen, was sie persönlich, politisch und gesellschaftlich bewegt. Graphic Novels sind ein zugängliches Medium, das komplexe Themen verständlich und erfahrbar macht. Häufig sind biografische Bezüge und persönliche Perspektiven Ausgangspunkt. Es entstehen vielfältige, oft emotionale Geschichten, die in unterschiedlichen Zeichen-stilen von großen, schwer fassbaren Fragen erzählen.

 

Graphic Stories steht inhaltlich im Dialog mit der Sonderausstellung Nicolas Daubanes. Le feu intérieur in der Orangerie. Während dort Machtstrukturen, Unterdrückung und Widerstand historisch untersucht werden, führt Graphic Stories diese Fragen auf persönlicher Ebene weiter. Die ausgewählten Werke transportieren das »innere Feuer« und zeigen, wie politische und soziale Strukturen Biografien, Beziehungen und Selbstbilder prägen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Familie, Identität und Körper sowie ökonomische Ungleichheit, ökologische Krisen, Erinnerungskultur und der Wunsch nach Gerechtigkeit und Teilhabe.

Diese Ausstellung beginnt in
15
Tage
7
Std
42
Min
16
Sek
Termine
Start17.10.2026
Ende04.04.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Junge KunsthalleHans-Thoma-Straße 4, 76133 Karlsruhe

3500 Werke aus den wichtigen Epochen der europäischen Kunstgeschichte sowie knapp 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken umfasst die Sammlung der Kunsthalle Karlsruhe. Zurück geht diese auf den Kunstsinn und die Tätigkeit der badischen Markgräfinnen und Markgrafen als Sammler:innen. Schwerpunkt der Sammlung bilden die Kunst des Mittelalters und der Renaissance, die Niederländische Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts sowie die Französische Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit Biedermeier, Romantik, Realismus und Impressionismus ist auch die Malerei des 19. Jahrhunderts mit bedeutenden Werken vertreten. Ebenso präsentiert werden mit der Klassischen Moderne u.a. Konstruktivismus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die Sammlung mit großen Bemühungen in die Gegenwart überführt, so dass auch Arbeiten des Informel, der Konzeptkunst, der Neuen Figuration sowie medienübergreifende Arbeiten vertreten sind. Als eines der ersten Museumsgebäude Europas konzipierte Heinrich Hübsch die Kunsthalle Karlsruhe zu Beginn des 19. Jahrhundert als Gesamtkunstwerk aus Architektur, Malerei und Skulptur. Noch heute ist sie weitgehend in ihrer originalen Gestaltung erhalten. Um hier auch den Anforderungen der Gegenwart gerecht zu werden, ist eine bauliche Weiterentwicklung in Planung. Aufgrund einer sanierungsbedinten Schließung ist die Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe derzeit im ZKM Karlsruhe zu sehen.