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ICH, GUSTAVE COURBET – Maler und Rebell

Gustave Courbets radikale Bildsprache, sein gesellschaftspolitischer Anspruch und sein Einfluss auf die Kunst der Moderne haben bis heute nicht an Wirkung verloren. Er wandte sich gegen die idealisierte Ästhetik des Klassizismus und der Romantik und machte stattdessen das Leben einfacher Menschen und die Wirklichkeit zum Gegenstand seiner Malerei. Mit seiner kompromisslosen Haltung und seiner innovativen Maltechnik gilt Courbet als Wegbereiter der Moderne – ein Grenzgänger zwischen Kunst, Gesellschaft und Politik. 

Die große Retrospektive widmet sich einem der prägendsten Künstler des 19. Jahrhunderts, einem künstlerischen Erneuerer mit schillernder Persönlichkeit – getrieben vom Streben nach Unabhängigkeit. In seiner Kunst spiegelt sich sein politisches Engagement wider, vor allem in Auseinandersetzungen mit den historischen Ereignissen und Umbrüchen in Frankreich, was 1873 dazu führte, dass er als politisch Verfolgter Paris verlassen und in die Schweiz flüchten musste. Die Ausstellung beleuchtet zentrale Lebensstationen und Werkgruppen des Künstlers: Selbstbild und Öffentlichkeit, soziale Realität, erotische Darstellung, Landschaft und Exil. 

 

Hauptsponsor: E.ON

 

In Kooperation mit dem Leopold Museum 

 

Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Emmanuel Macron, Präsident der Französischen Republik, sowie unter dem Ehrenschutz von Alexander Van der Bellen, Bundespräsident der Republik Österreich

Diese Ausstellung endet in
17
Tage
17
Std
58
Min
7
Sek
Termine
Start17.07.2026
Ende08.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–20:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Museum Folkwang
Museum FolkwangMuseumsplatz 1, 45128 Essen

Das Museum Folkwang ist eines der renommiertesten deutschen Kunstmuseen mit einer herausragenden Sammlung der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945 sowie der Fotografie. Daneben beherbergt das Museum Folkwang auch umfassende Sammlungen zur Grafik, Archäologie, Weltkunst und Kunstgewerbe sowie zum Plakat. Spitzenwerke von van Gogh, Cézanne, Gauguin treffen auf Arbeiten von Rothko, Pollock, Richter. Es ist das erste deutsche Kunstmuseum in der Größe, das allen Besuchern freien Eintritt in die eigene Sammlung gewährt. Seine Ausstellungen und Veranstaltungen machen das Museum Folkwang zu einer Stätte des lebhaften Austausches mit Kunst, Kultur und Leben. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Karl Ernst Osthaus geprägte Folkwang-Gedanke umfasst drei zentrale Leitlinien: den Dialog der Künste und Kulturen, das Museum als Ort des Austausches und der kulturellen Bildung sowie die Einheit von Kunst und Leben. Im Bewusstsein der eigenen Museums- und Sammlungsgeschichte schreibt das Museum Folkwang diesen Gedanken in die Gegenwart und Zukunft fort: Wir verstehen uns als ein Museum, das Emotion und Geist, Wärme und Humanismus verbindet, regional verankert und international ausgerichtet ist, das den Menschen und die Kunst in ihrer Vielfalt ins Zentrum stellt und sich für neue und nachhaltige Entwicklungen einsetzt. Ein Museum, das nicht nur die Künste untereinander eint, sondern auch die Menschen mit den Künsten.

Weiterführende Literatur