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Zürich

Ikonen – Ausgewählte Werke der Sammlung

Monet, Warhol, Taeuber-Arp, Sherman, Picasso, Gertsch oder Tinguely: Das Kunsthaus Zürich zeigt Werke von bekannten Künstler:innen, die viele mit dem Museum verbinden – und Arbeiten, die vielleicht weniger vertraut sind. Die Ausstellung bringt ausgewählte Werke der Sammlung in einen Dialog und lädt dazu ein, Ikonen aus neuen Blickwinkeln zu sehen, überraschende Verbindungen zu entdecken und die Vielfalt der Sammlung auf konzentrierte Weise zu erleben.

 

 

Vertraute Werke, neue Perspektiven

 

Die Wasserlilien von Claude Monet, die Suppendose von Andy Warhol, Arnold Böcklins predigender Antonius, Francis Bacons Triptychon oder Franz Gertschs «Franz und Luciano»: »Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung« bringt einige der bekanntesten Werke des Kunsthaus Zürich zusammen. Im Chipperfield-Bau zeigt das Kunsthaus auf rund 800 m² ausgewählte Highlights von Kunstschaffenden wie Albert Anker, Heidi Bucher, Ferdinand Hodler, Marlow Moss, Pablo Picasso, Auguste Rodin, Cindy Sherman, Sophie Taeuber-Arp und weiteren Positionen. Bekannte Werke treten dabei in neue Beziehungen zueinander und eröffnen ungewohnte Sichtweisen auf die Sammlung.

 

Entstanden zwischen 1622 und 1998, begegnen sich Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus unterschiedlichen Zeiten in chronologischen und transhistorischen Werkgruppen. So treffen etwa Werke von Claude Monet auf Ferdinand Hodler, Paul Gauguin und Pierre Bonnard, während eine monumentale Maschinen-Skulptur von Jean Tinguely mit einem Gemälde von H. R. Giger kombiniert wird. Kuratiert von Maja Wismer, lädt die Ausstellung dazu ein, vertraute Ikonen anders zu sehen, überraschende Zusammenhänge zu entdecken und der Sammlung in ihrer Vielfalt neu zu begegnen. Ergänzt wird die Präsentation durch persönliche Perspektiven: Bekannte und weniger bekannte Zürcherinnen und Zürcher haben jeweils ein Werk aus der Sammlung ausgewählt und erzählen, weshalb es sie besonders berührt oder begleitet. Ihre Texte eröffnen individuelle Zugänge zu den Werken und zeigen, wie unterschiedlich Kunst erlebt werden kann.

 

Die Ausstellung wurde großzügig unterstützt von einer Zürcher Kulturstiftung und der Ernst Göhner Stiftung.

 

»Viele unserer Highlights sind stets willkommene Gäste in den internationalen Museen und Metropolen. Vor allem aber sind diese Werke im Kunsthaus Zürich zu Hause.«

– Maja Wismer, Leiterin Sammlung & Forschung

Diese Ausstellung endet in
89
Tage
1
Std
27
Min
45
Sek
Termine
Start11.09.2026
Ende10.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Kunsthaus Zürich
Kunsthaus ZürichHeimplatz, 8001 Zürich

Das Kunsthaus Zürich ist ein Ort für lebendige Begegnungen mit Kunst. Das Kunsthaus ist der Freiheit der Kunst verpflichtet. Es ist unabhängig und steht allen offen. Das Kunsthaus Zürich wird getragen von dem ältesten Kunstverein Europas, der Zürcher Kunstgesellschaft. Von Künstlern im Jahr 1787 gegründet, hat es sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts durch seine kontinuierliche Ausstellungstätigkeit und eine bedeutende Kunstsammlung internationales Ansehen erworben. Unterstützt von der öffentlichen Hand sowie von Partnern, Sponsoren und Gönnern setzt es auf eine stete Weiterentwicklung der Sammlung und gestaltet ein breit gefächertes Ausstellungsprogramm. Das Kunsthaus ist eine dynamische Institution: Es beleuchtet das historisch Gewachsene, indem es von aktuellen Fragestellungen ausgeht und durch Auswahl, Präsentation und Vermittlung die Kenntnisse über die Kunstwerke fördert. Das Kunsthaus ist ein Ort der Wissensproduktion, wo wichtige Themen zur Diskussion gestellt und begleitet von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen präsentiert werden. Vor dem Hintergrund der globalen Vernetzung findet die Öffnung zu anderen Kulturräumen statt. Die Ausdehnung in den virtuellen Raum bietet Chancen, die genutzt und ausgebaut werden. Die Sammlung der Gemälde und Skulpturen enthält Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart, wobei nicht alle Epochen gleich stark vertreten sind. Entsprechende Publikationen geben Überblicke der Sammlungen und ihrer Entstehungsgeschichte. Das Kunsthaus verfügt neben der älteren Kunst (vor allem der niederländischen und italienischen Barockmalerei) über bedeutende und grosse Bestände der Schweizer Kunst des 18., 19. und 20 Jahrhunderts, insbesondere von Füssli, Böcklin, Segantini, Hodler und Vallotton. Das Werk von Alberto Giacometti kann Dank der dauerhaften Präsenz der Alberto Giacometti-Stiftung in allen Facetten gezeigt werden. Bei der internationalen Kunst liegt ein Schwerpunkt auf der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts mit herausragenden Werkgruppen des Impressionismus und Postimpressionismus, die durch Leihgaben aus Privatbesitz gezielt ergänzt werden. Die Klassische Moderne ist durch Hauptwerke repräsentiert und enthält wichtige Werkgruppen von Munch, Chagall, Kokoschka, Matisse und Picasso. Die Dada-Sammlung gehört zu den größten weltweit. Die Skulptur des späten 19. Jahrhunderts mit Rodin und Maillol und des 20. Jahrhunderts ist breit vertreten. Bei der neueren internationalen Kunst sind alle wichtigen Positionen präsent, vor allem die amerikanische Pop Art und Abstraktion sowie umfangreiche Konvolute von Cy Twombly und Josef Beuys. Die deutsche Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch Werkgruppen von Baselitz, Polke und Kiefer akzentuiert. In jüngster Zeit erfuhr die Sammlung substantielle Ergänzungen auf den Gebieten Malerei, Video und Installation, wobei auch osteuropäische Kulturräume sowie der nahe und mittlere Osten eine Rolle spielen. Alle Neuerwerbungen werden regelmäßig in den Jahresberichten der Kunstgesellschaft dokumentiert.