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Düsseldorf

In jeder Sprache sitzen andere Augen

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des AURA Kunstraums zeigt die Ausstellung In jeder Sprache sitzen andere Augen im KIT – Kunst im Tunnel Arbeiten der Künstler*innen, die AURA gegründet, aufgebaut und über die vergangenen fünf Jahre die Kunstszene in Düsseldorf mitgeprägt haben.

 

AURA ist aus einem Zusammenschluss von Künstler:innen entstanden und wird bis heute gemeinsam und ehrenamtlich organisiert. Seit der Gründung waren mehr als 150 Künstler:innen zu Gast. Ausstellungen, Gespräche, Experimente und Begegnungen haben den Raum immer wieder verändert.

 

Über die Jahre ist so ein Ort entstanden, an dem unterschiedliche künstlerische Sprachen aufeinandertreffen, und mit jeder Sprache ein anderer Blick auf die Welt. So entsteht aus Verschiedenheit ein gemeinsames Programm, ein Raum für Reibung, Austausch und neue Verbindungen.

 

In jeder Sprache sitzen andere Augen lädt die Macher:innen hinter dem AURA Kunstraum ein und nimmt ihre unterschiedlichen künstlerischen Arbeiten zum Ausgangspunkt. Ergänzt wird die Präsentation durch das fotografische Archiv von AURA. Die Fotografien erzählen von fünf Jahren Ausstellungsgeschichte: von wechselnden Positionen, Begegnungen und Momenten, aus denen sich der AURA Kunstraum immer wieder neu zusammengesetzt hat.

 

Ausstellende: Carolin Israel, Cécile Lempert, Domingo Chaves, Dominik Geis, Janine Böckelmann, Janis Löhrer, Paulina Hoffmann, Shaotong He, Sibylle Czichon, Ulrike Kazmaier

 

Projektleitung: Jessica Aydin

Diese Ausstellung beginnt in
60
Tage
14
Std
40
Min
51
Sek
Termine
Start28.11.2026
Ende07.03.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
KIT – Kunst im Tunnel
KIT – Kunst im TunnelMannesmannufer 1b, 40213 Düsseldorf

Direkt unter der Düsseldorfer Rheinuferpromenade – in einem Raum, der zwischen den Tunnelröhren für den Autoverkehr liegt – wurde 2007 mit KIT – Kunst im Tunnel ein spektakulärer Treff für zeitgenössische Kunst eröffnet. KIT liegt in Höhe des Familienministeriums und der alten Staatskanzlei am Horionplatz. Schon nach der Fertigstellung der Rheinuferpromenade 1995 war der Raum probeweise für Veranstaltungen genutzt worden. Eine dauerhafte Nutzung, wie sie vor allem aus der Kunstszene angeregt wurde, kam unter den damaligen Sicherheitsbedingungen jedoch nicht in Frage. 2006, im Jahr der ersten Düsseldorfer Quadriennale, wurde schließlich das Architekturbüro Fritschi/Stahl/Baum, das schon die Planung für die Gestaltung der Rheinuferpromenade geliefert hatte, mit einem Konzept für die Realisierung eines Ausstellungsraumes beauftragt. Das sichtbare Entree von KIT – ein zum Rhein hin verglaster Pavillonbau auf der Promenade – beherbergt das KIT Café und ist eine der schönsten gastronomischen Adressen am Rhein. Bei Sonnenschein ist die Terrasse mit Blick auf das Rheinknie ein Ort zum Entspannen und Genießen. Durch das Café gelangen die Besucher:innen über eine große Treppe oder mit dem Aufzug in den unterirdischen Ausstellungsbereich. Dieser schwingt sich elliptisch über eine Länge von 140 Metern parallel zum Rhein entlang. Deckenhöhe und Breite des Raums variieren. Zwischen den puristischen Betonwänden sind die Werke junger Künstlerinnen und Künstler ausgestellt, welche die Künstlerische Leiterin des KIT, Gertrud Peters, einlädt hier auszustellen. Gezeigt werden etwa vier bis sechs Wechselausstellungen pro Jahr. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Präsentation junger, zeitgenössischer Kunst aus den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Fotografie, Video- und Installationskunst. Zudem sieht es KIT als seine Aufgabe an, den Austausch zwischen internationalen jungen Künstlerinnen und Künstlern anzuregen und zu fördern. Präsentiert werden meist Gruppenausstellungen, in seltenen Fällen auch Einzelausstellungen. Auftrag des KIT – Kunst im Tunnel ist es, die in den Kunstakademien erworbene Haltung junger Künstlerinnen und Künstler zu fördern und durch Ausstellungen und Publikationen für Unterstützung, Akzeptanz und Anerkennung zu sorgen und erste Erfahrungen mit dem institutionellen Ausstellen zu ermöglichen. Ein weiteres großes Anliegen des KIT ist die direkte Vermittlung der Ausstellungsinhalte in Form von Workshops und Führungen. Dies geschieht häufig in direkter Kooperation mit den jungen ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern.