Zum Kunstwerk
Die Installation präsentiert die moderne Version einer Kinoleinwand, die als digitales Fenster mit skulpturalem Charakter dient. Diese Lichtinstallation transformiert die Fläche zu einem architektonischen Element und führt ein Konzept ein, das über das materielle Objekt hinausgeht. Durch das Öffnen und Schließen von Flächen verwebt sie verschiedene Stimmungen und konstruiert neue Welten innerhalb bestehender Räume.
Das Werk bildet sichtbare, aber nicht greifbare Lichtwände innerhalb des Ausstellungsraums in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel und regt das Publikum dazu an, es auf einzigartige Weise zu erforschen und sich eigene Vorstellungswelten zu erschließen.
Biografie
Zalán Szakács verbindet immersive Kunst, Szenografie und medien-historische Forschung miteinander. Seine Arbeiten untersuchen die Beziehung zwischen Raum, Körper und Technologie und schaffen multisensorische Erlebnisse, die Licht, Klang, Geruch, Tastsinn und Bewegung nutzen. Die Installationen führen die Betrachterinnen und Betrachter auf eine Reise, auf der Realität und Fiktion verschmelzen, das Bewusstsein für den Körper im Raum geweckt und das Publikum in neue Sphären entführt wird. Zalán Szakács stellte u.a. bei MUTEK MX, Ars Electronica und im Kunsthaus Graz aus.

