Janiva Ellis (geb. 1987) nutzt eine breite Palette populärer Bildwelten und sattsam bekannter kunstgeschichtlicher Motive, die sie kreativ bearbeitet, um dynamische Momente mit stets changierenden Bezügen zu inszenieren, die humorvoll, verfänglich und mehrdeutig zugleich sind. In ihrer Praxis untersucht sie die zählebigen Mythen weisser Vorherrschaft, die in den dominanten kulturellen Narrativen fest verankert sind, und offenbart die Widersprüche wie auch die Zerstörung, die sie hinterlassen haben. Unter Rückgriff auf die Tradition der Figuration stellt sie Fragen der Sichtbarkeit, der Auslöschung und des Überlebens zur Debatte. Dass ihre Gemälde dabei zwischen kontrollierter Präzision und roher Gestik oszillieren, eröffnet der Interpretation immer neue Spielräume. Ellis wird an der Kunsthalle Basel in ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Europa eine Reihe neuer Gemälde zeigen.
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