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Duisburg

JAUME PLENSA – Invisible

Das Museum Küppersmühle in Duisburg präsentiert die bislang umfassendste Einzelausstellung des renommierten spanischen Bildhauers Jaume Plensa. Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt widmet ihm ein deutsches Museum eine derartige Schau.

 

Das Museum Küppersmühle in Duisburg präsentiert die bislang umfassendste Einzelausstellung des renommierten spanischen Bildhauers Jaume Plensa. Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt widmet ihm ein deutsches Museum eine derartige Schau. In der Ausstellung erwarten die Besucher über 50 beeindruckende Skulpturen, eine Auswahl seiner Papierarbeiten sowie eigens für das Museum Küppersmühle geschaffene Wandzeichnungen – eine einzigartige Begegnung mit Plensas kraftvoller poetischer Kunst.

 

»Meine Arbeit will immer Brücken bauen, Fragen stellen, Schönheit in den Alltag der Menschen bringen; Verbindungen zwischen Menschen schaffen, ohne dass Hautfarbe, Ideologie, Religion oder Geographie eine Rolle spielen.«

 

Plensa ist international bekannt für seine eindrucksvollen Arbeiten im Öffentlichen Raum, die er seit über 20 Jahren in allen Kontinenten der Welt präsentiert hat. Herausragend war sein Projekt »Secret Garden« im Sommer 2025 anlässlich der Salzburger Festspiele auf dem Residenzplatz der Stadt. n Deutschland hat er Großskulpturen in Bonn-Bad Godesberg (»Laurelle am Bahnhof«, 2024), Frankfurt am Main (»Body of Knowledge«, 2010) und Potsdam (»Gläserne Seele«, 2000) realisiert. Er ist einer der bedeutendsten universellen Künstler unserer Zeit.

 

Die Ausstellung im Museum Küppersmühle präsentiert eine große Skulptur im Eingangsbereich des Hauses – »Flora«, 2021 – sowie eine spektakuläre Installation im Siloraum – »Invisible Anna«, 2018: ein großer, transparenter Kopf aus Edelstahlstäben, dessen erhabene Ausstrahlung den Raum beherrscht.

 

In acht weiteren Räumen wird die formale und inhaltliche Bandbreite der Werke von Jaume Plensa mit Arbeiten aus verschiedensten Materialien anschaulich. Der Künstler arbeitet mit Marmor, Alabaster, Kunststoff, Bronze- und Eisenguss sowie Stahl in verschiedenen Maßstäben.

 

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine außergewöhnliche Publikation im Großformat mit Ausstellungsansichten, einem Interview von Walter Smerling mit dem Künstler und einem Essay von Clemens Setz.

 

Plensas Werke sind rätselhaft und inspirierend zugleich. Sie laden zur Kontemplation über uns selbst, über Schönheit und Erhabenheit ein. Der Schriftsteller Clemens Setz schließt seinen Essay für die Publikation zu dieser Ausstellung mit einer konzisen Beobachtung:

 

»Vor ihnen stehend, bleiben wir allein mit uns selbst, und das nicht eingeschüchtert oder unerfüllt, sondern beschenkt und eigentümlich erhöht.«

Termine
Start26.06.2026
EndeLäuft auf unbestimmte Zeit
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
MKM Museum Küppersmühle für Moderne KunstPhilosophenweg 55, 47051 Duisburg

Werke von Anselm Kiefer bis Gerhard Richter, ein vielseitiges Ausstellungsprogramm und eine markante Architektur zwischen Industriedenkmal und White Cube – willkommen im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Das Haus im lebhaften Duisburger Innenhafen ist eines der größten deutschen Privatmuseen (Sammlung Ströher) und gehört zum Netzwerk der RuhrKunstMuseen. Die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron haben das ehemalige Speichergebäude mit seiner denkmalgeschützten Backsteinfassade in einen modernen Kulturbau verwandelt, der Architekturfans aus aller Welt anzieht. Die Sammlung Ströher Auf gut 6.100qm sind im MKM Highlights aus der Sammlung Ströher zu sehen, einer der wichtigsten und umfangreichsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945. Der Fokus liegt auf der Malerei. Die Sammlung umfasst zentrale Positionen der Kunstentwicklung in Deutschland, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. 1950 bis Heute Im MKM sind aktuell Werke und ganze Werkgruppen von folgenden Sammlungskünstlern zu sehen: Afro, Josef Albers , Jean Arp , Willi Baumeister , Peter Brüning , Alberto Burri , Rafael Canogar , Michael Croissant , Karl Fred Dahmen , Jean Dubuffet , Adolf Richard Fleischmann , Rupprecht Geiger , Karl Otto Götz , Otto Herbert Hajek , Hans Hartung , Bernhard Heiliger , Gerhard Hoehme , Anselm Kiefer , Norbert Kricke , Georges Mathieu , Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff , Manolo Millares , Ernst Wilhelm Nay , Jean-Paul Riopelle , Otto Ritschl , Giuseppe Santomaso , Antonio Saura , Bernard Schultze , Emil Schumacher , Jaroslav Serpan , K.R.H. Sonderborg , Pierre Soulages , Antoni Tàpies , Fred Thieler , Hann Trier , Hans Uhlmann , Emilio Vedova , Maria Helena Vieira Da Silva , Fritz Winter und Wols . Zu sehen sind über 300 Werke seit den 1950er Jahren.

Begleitpublikation