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Herford

Kerstin Brätsch – Marta-Preis der Wemhöner Stiftung

Kerstin Brätsch (*1979 in Hamburg, lebt in Berlin) verwandelt die Lippold-Galerie in einen eigenständigen Organismus. Materialität, Farbe, Oberfläche und Raum greifen ineinander und lösen die Grenzen zwischen Bild, Skulptur und Architektur auf.

 

Einen zentralen Bestandteil bildet der Boden der Ausstellung: Angelehnt an ein von ihr realisiertes Mosaikprojekt gestaltete die Künstlerin einen Vinylboden für das Marta, der die gesamten 350 m² Bodenfläche in der ersten Etage bedeckt. Hier treffen großformatige, eigens für die Ausstellung hergestellte Malereien auf skulpturale Raumelemente aus bedruckten Kartonagen und eine Videoarbeit. Die verschiedenen Medien und Techniken verbinden sich zu einer räumlichen Erfahrung, in der Malerei nicht nur betrachtet, sondern unmittelbar erlebt werden kann. Sie erscheint als lebendiger Metabolismus – als ein körperliches und sinnliches Zusammenspiel, das sich zwischen Bild, Raum und Wahrnehmung entfaltet.

 

Der Marta-Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und beinhaltet u.a. ein Werk, welches in die Sammlung Marta übergeht. Neu ausgerichtet und mit einer unabhängigen Fachjury wird der Preis alle zwei Jahre vergeben, um besondere künstlerische Positionen und die Erweiterung der Museumssammlung zu fördern.

Diese Ausstellung beginnt in
42
Tage
13
Std
15
Min
40
Sek
Termine
Start28.11.2026
Ende28.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–20:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00