läuft
München

Klarenbeek & Dros – Design of the Unusual

Das niederländische Designerduo zu Gast in der Paternoster-Halle

 

Klarenbeek & Dros sind Pioniere im Bereich Materialinnovation und setzen neue Maßstäbe. Sie haben als erste Designer weltweit den lebenden Werkstoff Myzel, eine fadenförmige Wurzelstruktur von Pilzen, in 3D gedruckt. Mittlerweile verschränken Maartje Dros und Eric Klarenbeek dieses Material mit den Eigenschaften von Algen. Die Neue Sammlung präsentiert ihre erste monografische Ausstellung.

 

Seit 2004 befasst sich das Designerduo mit Material, das die Umwelt schont und Biodiversität fördert. Es legt seinen Fokus auf neue Produktionsarten zur Herstellung von klimafreundlichen, biokompatiblen und 100 % abbaubaren Materialien. Dabei achten die beiden auf eine nachhaltige Anwendung in Kooperation mit lokalen Netzwerken und Herstellern. Ihr Ziel ist die Anwendung von Ökotechnologie in den Alltag, indem sie Entwürfe für Innen- und Außenräume realisieren.

Seit zehn Jahren gestalten jedes Jahr bedeutende Persönlichkeiten aus der Welt des Designs eine unverwechselbare, ortsspezifische Präsentation für die Paternoster-Halle.

Nach Konstantin Grcic, Werner Aisslinger, Hella Jongerius & Louise Schouwenburg, Friedrich von Borries, Ingo Maurer, Sami Haddadin und Paula Scher folgen nun das niederländische Designerteam Eric Klarenbeek & Maartje Dros mit einer Präsentation ihrer Arbeiten.

Diese Ausstellung endet in
353
Tage
11
Std
29
Min
49
Sek
Termine
Start17.07.2026
Ende10.10.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Die Neue Sammlung – The Design MuseumBarer Straße 40, 80333 München

Die Neue Sammlung im Kunstareal München bewahrt mit rund 120.000 Objekten die größte Designsammlung der Welt und gilt als das erste Designmuseum, lange bevor dieser Begriff geprägt wurde. Ihre Ausstellungsräume sind ein Bestandteil der Pinakothek der Moderne. Entstanden ist das Museum aus den Bestrebungen der 1903 gegründeten und später in »Münchner Bund« umbenannten »Münchner Vereinigung für angewandte Kunst«. Als nächster Schritt folgte im Mai 1925 die Einrichtung einer »besonderen Abteilung für Gewerbekunst« im Bayerischen Nationalmuseum, die im März 1926 als »Die Neue Sammlung« erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Von Beginn an hat sich Die Neue Sammlung in ihrem Verständnis von den gleichzeitig existierenden Museen für angewandte Kunst oder Museen für Kunst und Gewerbe abgesetzt, indem es sich dezidiert der seinerzeitigen Moderne und damit der zeitgenössischen Formgestaltung verpflichtete. Bis heute prägt dieser Gründungsanspruch die Programmatik der Neuen Sammlung. Die international ausgerichtete Museumssammlung mit den Schwerpunkten Industrie- und Grafikdesign umfasst auch Kunsthandwerk und Schmuck. Sie gliedert sich in mehr als 20 verschiedene Einzelbereiche, darunter Möbel und Leuchten, Radio- und Fernsehgeräte, Keramik, Metall, Textil oder Glas, aber auch in Themen wie Mobility und IT-Design. Im Bereich Industriedesign gilt Die Neue Sammlung als führend. Mit den Präsentationen ihres Museumsbestandes, ihren Ausstellungen und ihren vielfältigen Vermittlungsformen spiegelt Die Neue Sammlung die aktuellen Diskurse über die Inhalte und die Gestaltung von Designmuseen, über die Rezeption von Designinhalten und über die aktuelle Bedeutung von Design.

Weiterführende Literatur