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Cottbus

Kunst für die Stadt

Erik Göngrich, Anna Haifisch, Wiebke Loeper

 

Im Rahmen des Kooperationsprojekts Kunst für die Stadt werden an verschiedenen Orten im Cottbuser Stadtraum künstlerische Großplakate gezeigt. Die Präsentation bildet einen kleinen Parcours, der sich vom Amtsteich über den Altmarkt bis zur Bahnhofstraße zieht.

 

Die Gestaltungen jener Plakate stammen von international renommierten Künstler:innen, die als Stipendiat:innen in der Villa Aurora in Los Angeles waren, aber auch in der vergangenen Jahren im Programm des BLMK in Erscheinung traten. Die Werke greifen aktuelle gesellschaftliche Themen auf und schaffen eine Verbindung zwischen Museum, Kunst, Stadtgesellschaft und internationalen Perspektiven.

 

Ein Projekt von Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., Berlin / Los Angeles in Kooperation mit dem BLMK

Diese Ausstellung beginnt in
23
Tage
10
Std
22
Min
54
Sek
Termine
Start16.10.2026
Ende10.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–19:00
Mittwoch11:00–19:00
Donnerstag11:00–19:00
Freitag11:00–19:00
Samstag11:00–19:00
Sonntag11:00–19:00
Veranstaltungsort
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne KunstUferstraße/Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus (Dieselkraftwerk)

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) wurde im Juli 2017 gegründet. Es ist das einzige Landesmuseum für Kunst im Land Brandenburg. Das BLMK ist 2017 aus der Fusion des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und des Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) hervorgegangen. Durch diesen Zusammenschluss wurden zwei eigenständige, komplementäre Museumssammlungen zur umfassendsten musealen Ressource von Kunst aus der DDR und nachfolgenden künstlerischen Traditionslinien verbunden. Das Kunstmuseum in Cottbus wurde 1977 als Galerie Kunstsammlung für den Bezirk Cottbu s gegründet. Seitdem erlebte es eine kontinuierliche Aufwertung, zunächst zu den Staatlichen Kunstsammlungen Cottbu s (1984), dann 1991, als das Museum als Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus in die Verantwortung des Landes Brandenburg überging. 2004 wurde die Institution Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus. Mit dem Umzug in das Domizil im ehemaligen Dieselkraftwerk Cottbus vollzog sich der Namenswechsel zum dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus (2008). In den 1990er Jahren wurde der Bestand von Kunst aus der DDR, der sich aus Malerei, Grafik, Fotografie, Plakatkunst und Skulptur zusammensetzt, um Werke internationaler Gegenwartskunst namhafter Künstler:innen erweitert. Das Museum Junge Kunst in Frankfurt ( Oder) wurde 1965 als Galerie Junge Kunst des Bezirkes Frankfurt (Oder) gegründet und ab 1990 kommunal verwaltet. Sowohl im Sammlungsbestand als auch in den jährlichen Ausstellungsprogrammen haben sich seit den 1970er-Jahren die Bezüge zu Kunst aus Polen eingeschrieben. Konsequenterweise wurde 1991 ein Sammlungsbereich Polnische Druckgrafik nach 1945 begründet. Jenes Konvolut enthält einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen polnischer Künstler bis in die Gegenwart.