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Frankfurt am Main

Maria Magdalena – Sin. Pray. Love.

Zwischen Heiliger, Sünderin und enger Gefährtin Christi: Seit Jahrhunderten zählt Maria Magdalena zu den faszinierendsten Frauenfiguren der Bibel und der Kunstgeschichte. Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentieren die erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum, die ihr gewidmet ist. Dabei erscheint sie nicht nur als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen, sondern auch als eigenständige Figur, an der sich unterschiedliche Vorstellungen von Körper, Glaube und gesellschaftlichen Rollen zeigen. 

 

Ausgehend von zentralen Werken der Sammlungen des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung vereint die Ausstellung insgesamt über 100 hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Grafiken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dazu gehören bedeutende Leihgaben aus internationalen Sammlungen, darunter fünf exzellente Werke aus der National Gallery in London sowie weitere aus der Berliner Gemäldegalerie, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, den Vatikanischen Museen und der National Gallery of Art in Washington. 

 

Gemeinsam ermöglichen die Werke der Ausstellung im Städel Museum einen umfassenden Blick auf die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen Maria Magdalenas und verdeutlichen, wie jede Epoche ihre eigenen Fragen, Vorstellungen und Sehnsüchte in die Figur eingeschrieben hat. 

 

Eine besondere Facette bilden Arbeiten von Künstlerinnen wie Lavinia Fontana, Elisabetta Sirani, Luisa Roldán, Lotte Laserstein, Kiki Smith, Marlene Dumas und Nieves González; daneben werden Hauptwerke bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer, Pedro de Mena, Guercino, Georges de la Tour, Claude Lorrain, Arnold Böcklin, Max Beckmann und David LaChapelle präsentiert. 

 

Die Ausstellung eröffnet mit einem Blick auf die Vorstellungen von Maria Magdalena in der Gegenwart und zeichnet nach, wie ihre Figur von den ersten biblischen Überlieferungen bis in die Moderne immer wieder neu gedeutet, umgeformt und konstruiert wurde.  

 

Eine Ausstellung des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung

 

Kuratoren
Dr. Bastian Eclercy (Sammlungsleiter italienische, französische und spanische Malerei vor 1800, Städel Museum)
Dr. Stefan Roller (Sammlungsleiter Mittelalter, Liebieghaus Skulpturensammlung)

Diese Ausstellung endet in
87
Tage
20
Std
18
Min
16
Sek
Termine
Start17.09.2026
Ende17.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Städel Museum
Städel MuseumSchaumainkai 63, 60596 Frankfurt

700 Jahre Kunst unter einem Dach Kunst erleben, Neues entdecken, zusammenkommen und sich bilden: Das Städel Museum versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Hier werden Werke aus über 700 Jahren Kunst gesammelt, bewahrt, erforscht und vermittelt. Mit einem Programm und digitalen Angeboten ermöglicht das Städel Museum – ganz im Sinne seines Stifters Johann Friedrich Städel – einen einzigartigen Zugang zur Kunst über Generationen, Epochen und Stilrichtungen hinweg. Es sind Räume für sinnliches Erleben. Und für wichtige Fragen. Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Auch darauf geben Kunstwerke inspirierende Antworten. Das Städel Museum ist eine private Stiftung und gründet bis heute maßgeblich auf der großzügigen Förderung durch die Bürger, Stiftungen und Unternehmen von Stadt und Region. Das Städel Museum wurde 1815 als bürgerliche Stiftung gegründet. Der Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel verfügte es in seinem Testament. Dank seiner Sammlertätigkeit und seinem Engagement kann das Museum seinen Besuchern heute einen nahezu lückenlosen Überblick über 700 Jahre Kunst bieten – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Höhepunkte der Sammlung bilden Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Maria Sibylla Merian, Claude Monet, Pablo Picasso, Max Beckmann, Lotte Laserstein, Francis Bacon, Louise Bourgeois, Gerhard Richter oder Wolfgang Tillmans.