Schon vor über 50 Jahren waren die Grenzen des Wachstums kapitalistischer Gesellschaften bekannt und auch die aktuelle Klimaforschung zeichnet ein eindeutiges Bild: Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse hinaus und wird sich selbst zur Überlebensbedrohung. Mark Swysen reflektiert in seiner Ausstellung die komplexe und oft destruktive Beziehung zwischen dem Menschen und seinem eigenen aber auch tierischen Lebensräumen. Als Künstler und Biologie beschäftigt er sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und der gesellschaftlichen Verantwortung hierfür. Seine Installationen werfen Fragen auf und sind gleichzeitig Aufruf zur kritischen Auseinandersetzung und zum Handeln.
Mark Swysen ist 1965 in Belgien geboren. Er studierte Biologie und Kunst und lebt und arbeitet heute in Antwerpen. In den Flottmann-Hallen war er zuletzt 2016 zu Gast.
Vernissage: 8. März 2026, 11 Uhr.
Mit einer dialogischen Einführung zwischen Mark Swysen und Eric Warm

