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Linz

Masquerade – Kris Lemsalu

Multimediale Kunst zwischen Skulptur und Performance

 

Kris Lemsalu (*1985 in Tallinn, Estland) lebt und arbeitet in New York und Tallinn. Sie studierte an der Estnischen Kunstakademie in Tallinn sowie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie ist international für ihre multimedialen Skulpturen, Installationen und Performances bekannt. 2019 vertrat sie Estland auf der Biennale von Venedig.

 

 

Zwischen Natur und Fantasie

 

In ihren Werken werden Ideen, Formen, Anekdoten und persönliche Geschichten kontinuierlich weiterentwickelt. Sie schafft Skulpturen, Installationen und Performances, in denen das Tierreich mit der Menschheit, die Natur mit dem Künstlichen, Schönheit mit Hässlichkeit, Leichtigkeit mit Schwere sowie Leben und Tod verschmelzen. Für die Ausstellung im Francisco Carolinum arbeitet sie mit dem Künstler Michael Kleine. Gemeinsam entwickeln sie eine Inszenierung mit Artefakten aus den Sammlungen des Museums, die sie durch keramische Objekte erweitern und in neue erzählerische Zusammenhänge setzen. Einen besonderen Fokus legen die beiden auf die architektonischen Gegebenheiten, wodurch der Ausstellungsraum selbst zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit wird.

 

Kuratiert von Maria Venzl
Inszenierung von Michael Kleine

Diese Ausstellung beginnt in
28
Tage
15
Std
13
Min
17
Sek
Termine
Start23.10.2026
Ende04.04.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Francisco Carolinum Linz
Francisco Carolinum LinzMuseumstraße 14, 4020 Linz

Als Haus für Fotografie und Medienkunst weist das Francisco Carolinum im internationalen Kunstdiskurs eine große Relevanz auf und genießt eine hohe Reputation. Sein Schwerpunkt auf internationalen Positionen macht es zu einem bedeutenden Ort für den globalen Diskurs in der zeitgenössischen Fotografie und Medienkunst. Die Ausstellungen des Museums, die von traditioneller Fotografie bis hin zu experimenteller Medienkunst reichen, sind für ihre Grenzüberschreitungen und innovativen Perspektiven bekannt. Das Francisco Carolinum hebt sich durch seine Fähigkeit hervor, aktuelle Entwicklungen in den Kunstformen aufzugreifen und sie in einen breiteren kulturellen und sozialen Kontext zu integrieren. Neben seiner Rolle als Ausstellungsraum fungiert das Francisco Carolinum auch als Plattform für Austausch und Diskussion, was seine internationale Reputation weiter festigt. Es fördert das Verständnis und die Wertschätzung von Medienkunst und Fotografie durch ein vielfältiges Programm, das Führungen, Workshops und Vorträge umfasst. Als Treffpunkt für Künstler, Kritiker und Kunstliebhaber aus aller Welt trägt es wesentlich zur kulturellen Landschaft Österreichs bei und stärkt den internationalen künstlerischen Austausch. Die umfangreichen Sanierungen der vergangenen drei Jahre sind weitgehend abgeschlossen. Im ersten Halbjahr 2024 erfolgt mit der Eröffnung der Hans Frank-Galerie für die klassische Fotografie im Erdgeschoß ein weiterer Meilenstein. Mit Abschuss der umfassenden Sanierung präsentiert sich das Francisco Carolinum, der bedeutendste Historismusbau in Linz, wieder in seinem ursprünglichen Glanz. Diese Restaurierung hat das historische Gebäude nicht nur konserviert, sondern auch seine ursprüngliche architektonische Pracht wiederhergestellt. Mit dem Format des Fotomagazins FRANCISCO CAROLINUM setzt das Museum halbjährig einen weiteren Akzent: Hier werden Ausstellungen und Kunstpositionen im Bereich Foto und Medien präsentiert und zur Diskussion gestellt.

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Weiterführende Literatur