Multimediale Kunst zwischen Skulptur und Performance
Kris Lemsalu (*1985 in Tallinn, Estland) lebt und arbeitet in New York und Tallinn. Sie studierte an der Estnischen Kunstakademie in Tallinn sowie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie ist international für ihre multimedialen Skulpturen, Installationen und Performances bekannt. 2019 vertrat sie Estland auf der Biennale von Venedig.
Zwischen Natur und Fantasie
In ihren Werken werden Ideen, Formen, Anekdoten und persönliche Geschichten kontinuierlich weiterentwickelt. Sie schafft Skulpturen, Installationen und Performances, in denen das Tierreich mit der Menschheit, die Natur mit dem Künstlichen, Schönheit mit Hässlichkeit, Leichtigkeit mit Schwere sowie Leben und Tod verschmelzen. Für die Ausstellung im Francisco Carolinum arbeitet sie mit dem Künstler Michael Kleine. Gemeinsam entwickeln sie eine Inszenierung mit Artefakten aus den Sammlungen des Museums, die sie durch keramische Objekte erweitern und in neue erzählerische Zusammenhänge setzen. Einen besonderen Fokus legen die beiden auf die architektonischen Gegebenheiten, wodurch der Ausstellungsraum selbst zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit wird.
Kuratiert von Maria Venzl
Inszenierung von Michael Kleine