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Freiburg

MICHAŁ BUDNY. RANDZONE

Das PEAC Museum zeigt erstmalig eine Einzelausstellung des polnischen Künstlers Michał Budny (geb. 1976 in Leszno, Polen). Budnys Arbeitsprozess beginnt mit dem genauen Beobachten von Emotionen, Orten und Beziehungen. Die Skulpturen, die daraus entstehen, nutzen eine Formensprache, die an die Tradition von Minimal Art und Konstruktivismus anknüpft. Trotz ihrer reduzierten Abstraktheit und Materialität aktivieren seine Werke immer auch auf subtile Weise Erinnerungen und Gefühle. Für das PEAC Museum entwickelt der Künstler eine umfassende Ausstellung mit Werken aus den letzten zwanzig Jahren. 

 

Michał Budny wurde 1976 in Leszno, Polen geboren. Er lebt und arbeitet zwischen Warschau und Prag. 2007 war er Teilnehmer der 10. Kleinplastik-Triennale in Fellbach und 2008 der Manifesta 7 im Trentino. Es folgten Einzelausstellungen 2010 in der South London Gallery, 2011 im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, und im Kunstmuseum Stuttgart, 2012 in der National Gallery of Art, Vilnius, Litauen, 2015 im Saarlandmuseum, Saarbrücken und 2020/2021 im Kunstmuseum Luzern.

 

Der Künstler ist bereits mit mehreren Arbeiten in der Paul Ege Art Collection vertreten.

 

Diese Ausstellung endet in
130
Tage
14
Std
7
Min
45
Sek
Termine
Start27.09.2026
Ende15.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–17:00
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–17:00
Freitag11:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
PEAC – Paul Ege Art Collection
PEAC – Paul Ege Art CollectionRobert-Bunsen-Straße 5, 79108 Freiburg

Die Paul Ege Art Collection ist Ausdruck einer lebenslangen Passion des 2019 verstorbenen Freiburger Unternehmers und Kunstmäzen Paul Ege und seiner Frau Helga. Ausgehend von einem grundsätzlichen Interesse an minimalistischen Tendenzen gehört sie heute europaweit zu den umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen im Bereich der Farbmalerei. Als Ausgangspunkt dieser Leidenschaft diente zunächst die Konzentration auf abstrakte, monochrome Malerei. Das sogenannte Radical Painting, einer zu Beginn der 1980er Jahre einsetzenden transatlantischen, informellen Malereibewegung, die die Aussagefähigkeit des Mediums analysierte, ist das Herzstück der Sammlung. Die grundlegende Fragestellung nach dem Wesen von Malerei wurde im Laufe der letzten 15 Jahre auf das Bild ansich übertragen. So umfasst die Sammlung heute auch Skulpturen, Installationen, Zeichnungen genauso wie Fotografien und Videos, die danach fragen, welche Möglichkeiten ein Bild hat, wenn es nicht mehr ausschließlich der Aufgabe verpflichtet ist Wirklichkeit darzustellen, sondern als Ort des Sichtbarwerdens begriffen wird. Nachdem 1997 die Sammlung erstmals öffentlich zugänglich gemacht wurde, ist sie seit 2004 in musealen Räumen im Industriegebiet Nord in jährlich zwei bis drei stattfindenden Ausstellungen präsentiert. Noch zu Lebzeiten hatte Paul Ege entschieden, dass die Sammlung, die 2008 in eine Stiftung überführt wurde, selbst einen Namen erhalten sollte: Seit September 2019 erinnert die Paul Ege Art Collection (abgekürzt PEAC) nun mit ihrem Namen direkt an den Unternehmer und Kunstmäzen. Entsprechend dazu heißt der Ort, an dem die Paul Ege Art Collection bewahrt, gezeigt und vermittelt wird, PEAC Museum.