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Berlin

Mischa Kuball – boiler house

Der Konzeptkünstler Mischa Kuball (* 1959 in Düsseldorf, lebt ebenda) nutzt das Medium Licht, um architektonische Räume sowie politische Diskurse zu erforschen. In seinen Projekten reflektiert er soziokulturelle Strukturen und schafft Interventionen, die architekturgeschichtliche Kontexte betonen oder neu interpretieren. Für das eindrucksvolle Kesselhaus entwickelt er eine ortsspezifische Arbeit, die Gegenwart und Geschichte miteinander verknüpft.

Kuratorin: Kathrin Becker

Diese Ausstellung endet in
244
Tage
14
Std
38
Min
36
Sek
Termine
Start13.09.2026
Ende30.05.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch12:00–20:00
Donnerstag12:00–18:00
Freitag12:00–18:00
Samstag12:00–18:00
Sonntag12:00–18:00
Veranstaltungsort
KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
KINDL – Zentrum für zeitgenössische KunstAm Sudhaus 3, 12053 Berlin

Seit 2016 zeigt das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst wechselnde Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst. Neben Malerei, Skulptur, Installation und Performance bilden Film- und Videopräsentationen einen weiteren Schwerpunkt in der Programmatik des Hauses. Das KINDL versteht sich als Produktions- und Diskussionsort zeitgenössischer Kunst und reagiert dabei auch auf jüngere künstlerische Entwicklungen. Die Ausstellungsprojekte werden von einem umfangreichen Diskurs- und Vermittlungsprogramm begleitet, das zur aktuellen Debatte beitragen möchte. Im Februar 2020 übernahm Kathrin Becker die künstlerische Leitung von Gründungsdirektor Andreas Fiedler. Der inhaltliche Fokus ihrer Arbeit liegt auf dem Zusammenspiel von gesellschaftlichen Fragestellungen und Kunst als kommunikativer Raum, der einen kritischen Blick auf die Phänomene einer globalisierten Gegenwart ermöglicht. Der Gebäudekomplex des KINDL – ein ehemaliges Brauereigebäude – verfügt über mehr als 1.600 qm Ausstellungsfläche, die für thematische Ausstellungen und Soloprojekte genutzt werden. Für das imposante Kesselhaus mit seinen rund 20 Metern Höhe und Seitenlänge und den an den Wänden erhaltenen Spuren vorheriger Nutzung haben internationale Künstler:innen ortsspezifische Arbeiten realisiert. Die drei Etagen des ehemaligen Maschinenhauses bieten auf jeweils rund 400 qm Ausstellungsflächen für Einzel- und Gruppenausstellungen sowie den 2020 neu eingerichteten M1 VideoSpace.