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Linz

No applause, no life, no pain. Claudia Larcher

Aus Spuren entstehen Geschichten: ein ungewöhnlicher Kinosaal, ein Blumenbild, das von einer Maschine erzeugt wurde, ein Vogelei in einer Schublade. Sie erzählen von dem, was verschwindet – und von dem, was bleibt.

 

»No applause. no life. no pain.« entfaltet ein Panorama des Wandels: des Aussterbens von Arten, des Schwindens gemeinsamer Kulturräume und der Veränderung unserer Wahrnehmung im Zeitalter generativer KI. In ihren Filmen, Installationen und KI-basierten Arbeiten verbindet Claudia Larcher ökologische Fragen mit Überlegungen zur Zukunft des Kinos und der Bildproduktion.

 

 

Über das Sammeln

 

Im Zentrum stehen drei Werkgruppen: Extinction Story, Still Life 3000 und The End. Sie arbeiten mit Archiven, Sammlungen und Datensätzen und richten den Blick auf jene (Macht-)Apparate, die unsere Vorstellungen der Welt prägen – von der privaten Sammlung über das Kino hin zur künstlichen Intelligenz.

 

 

Welche Zukunft stellen wir uns vor?

 

Die titelgebende Zeile »No applause. no life. no pain.« stammt aus The End und beschreibt mit trockenem Humor eine sehr menschliche Sehnsucht: den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und einem bleibenden Abdruck in der Welt. Zugleich fragt die Ausstellung, was geschieht, wenn wir diese Logik des Immer-mehr und Immer-sichtbar-sein-Wollens loslassen. Zwischen Artensterben, Bildproduktion und den Versprechen neuer Technologien eröffnet sie einen Raum, in dem nicht Optimierung und Kontrolle im Vordergrund stehen, sondern die Möglichkeit, Zukunft, Technologie und Zusammenleben anders zu denken.

 

Kuratiert von Eva Fischer

Diese Ausstellung endet in
108
Tage
17
Std
57
Min
17
Sek
Termine
Start09.09.2026
Ende07.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Francisco Carolinum Linz
Francisco Carolinum LinzMuseumstraße 14, 4020 Linz

Als Haus für Fotografie und Medienkunst weist das Francisco Carolinum im internationalen Kunstdiskurs eine große Relevanz auf und genießt eine hohe Reputation. Sein Schwerpunkt auf internationalen Positionen macht es zu einem bedeutenden Ort für den globalen Diskurs in der zeitgenössischen Fotografie und Medienkunst. Die Ausstellungen des Museums, die von traditioneller Fotografie bis hin zu experimenteller Medienkunst reichen, sind für ihre Grenzüberschreitungen und innovativen Perspektiven bekannt. Das Francisco Carolinum hebt sich durch seine Fähigkeit hervor, aktuelle Entwicklungen in den Kunstformen aufzugreifen und sie in einen breiteren kulturellen und sozialen Kontext zu integrieren. Neben seiner Rolle als Ausstellungsraum fungiert das Francisco Carolinum auch als Plattform für Austausch und Diskussion, was seine internationale Reputation weiter festigt. Es fördert das Verständnis und die Wertschätzung von Medienkunst und Fotografie durch ein vielfältiges Programm, das Führungen, Workshops und Vorträge umfasst. Als Treffpunkt für Künstler, Kritiker und Kunstliebhaber aus aller Welt trägt es wesentlich zur kulturellen Landschaft Österreichs bei und stärkt den internationalen künstlerischen Austausch. Die umfangreichen Sanierungen der vergangenen drei Jahre sind weitgehend abgeschlossen. Im ersten Halbjahr 2024 erfolgt mit der Eröffnung der Hans Frank-Galerie für die klassische Fotografie im Erdgeschoß ein weiterer Meilenstein. Mit Abschuss der umfassenden Sanierung präsentiert sich das Francisco Carolinum, der bedeutendste Historismusbau in Linz, wieder in seinem ursprünglichen Glanz. Diese Restaurierung hat das historische Gebäude nicht nur konserviert, sondern auch seine ursprüngliche architektonische Pracht wiederhergestellt. Mit dem Format des Fotomagazins FRANCISCO CAROLINUM setzt das Museum halbjährig einen weiteren Akzent: Hier werden Ausstellungen und Kunstpositionen im Bereich Foto und Medien präsentiert und zur Diskussion gestellt.

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Weiterführende Literatur