Die Ausstellung untersucht die vergängliche Natur menschlicher Begegnungen im urbanen Raum – mit besonderem Fokus auf die Stadt Düsseldorf. In Tals Gemälden werden spontane Zusammenkünfte eingefangen, wenn sich Passantinnen und Passanten zufällig auf öffentlichen Plätzen, in Theaterfoyers oder bei Freiluftveranstaltungen begegnen.
Indem Tal das »einzigartige Alltagsmoment« in den Mittelpunkt stellt, erhebt sie scheinbar beiläufige Szenen – etwa Pendler am Heinrich-Heine-Platz oder eine Menschenmenge, die vor einem Hotel auf einen Blick der Rolling Stones hofft – zu stillen Meditationen über Anwesenheit und Vergänglichkeit.
Die Arbeiten beleuchten zudem den Dialog zwischen Publikum und Künstlerinnen und Künstlern – jenes unsichtbare Wechselspiel von Energie, das geteilte Räume belebt. Entstanden während Tals Residenz bei der Stadt Düsseldorf, versteht sich die Werkreihe als visuelles Tagebuch und zugleich als Hommage an die flüchtigen Begegnungen, die das Leben in der Stadt prägen.

