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Worpswede

Paula Modersohn-Becker Kunstpreis

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) hat einen großen Anteil daran, dass Worpswede heute als eines der bedeutendsten europäischen Künstlerdörfer gilt. Innerhalb weniger Jahre schuf sie ein umfangreiches, künstlerisch eigenständiges Werk, das jedoch erst Jahrzehnte nach ihrem frühen Tod anerkannt wurde. Heute gilt die Malerin als Pionierin der Moderne.

 

Der Paula Modersohn-Becker Kunstpreis ist ein lebendiges, sich schöpferisch weiterentwickelndes Denkmal für diese außergewöhnliche Künstlerin. Seit 2010 lobt der Landkreis Osterholz den Preis alle zwei Jahre aus. Die Ausstellungen zum Kunstpreis werden parallel in der Großen Kunstschau Worpswede und im Barkenhoff gezeigt.

 

Vergeben werden drei Preise: Der deutschlandweit ausgeschriebene Hauptpreis, ein Sonderpreis für Künstler:innen aus Bremen und dem Landkreis Osterholz sowie der Nachwuchspreis für Newcomer bis 32 Jahre. Die Verleihung findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 21. November statt.

Diese Ausstellung beginnt in
29
Tage
18
Std
1
Min
36
Sek
Termine
Start21.11.2026
Ende28.02.2027
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Der Worpsweder Museumsverbund
Der Worpsweder MuseumsverbundOstendorfer Straße 10, 27726 Worpswede (Barkenhoff)

Die Worpsweder Museumslandschaft hat sich über viele Jahrzehnte als ein Nebeneinander unterschiedlicher, zumeist aus privater Initiative entstandener Institutionen entwickelt. Zwischen 2007 und 2012 nutzten die bis dahin unabhängig voneinander arbeitenden Worpsweder Museen Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle die einmalige Chance, sich in einem gemeinsamen Projekt unter Federführung des Landkreises Osterholz und der Gemeinde Worpswede baulich und konzeptionell grundlegend zu erneuern. Sie modernisierten und erweiterten ihre Häuser und arbeiten seit 2010 im »Worpsweder Museumsverbund« eng zusammen. Innerhalb des Museumsverbundes leistet jedes Haus mit seiner Geschichte und seinem Profil einen unverwechselbaren Beitrag zum Gesamterlebnis des Künstlerdorfes Worpswede. Im Zentrum dieser Zusammenarbeit steht seitdem neben der gegenseitigen internen Abstimmung und Unterstützung in allen Bereichen der Museumsarbeit die regelmäßige Realisierung von großen Gemeinschaftsausstellungen in allen vier Museen. Zu den bisherigen Höhepunkten dieser Zusammenarbeit zählen die Ausstellungen »Heinrich Vogeler. Künstler, Träumer, Visionär« (2012), »Mythos & Moderne« und »INPUT/OUTPUT« zum 125-jährigen Jubiläum der Künstlerkolonie Worpswede 2014 und »Kaleidoskop Worpswede« – der Beitrag der Worpsweder Museen zum 800-jährigen Ortsjubiläum 2018.