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PHOTOGRAPHY MASTERS – Folkwang Universität der Künste

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Abschlussarbeiten von Absolvent:innen des Masterstudienprogramms Photography Studies & Practice der Folkwang Universität der Künste. Die beiden Folkwang-Institutionen setzen damit ihre Kooperation fort, die 2016 mit der Reihe Stopover begann. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Florian Fäth, Mara Fischer, Patrick Lohse und Nina Mokhtarbaf.

 

Die Auswahl der vier Positionen erfolgte im Rahmen der Abschlussausstellung Folkwang Finale 2026 im SANAA-Gebäude auf dem Folkwang Campus Welterbe Zollverein. Die Jury bestand aus Tatjana Sophie Nicholson, Medien- und Kulturwissenschaftlerin, Prof. Elke Seeger, Professorin für Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, und Thomas Seelig, Leiter der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang.

 

Florian Fäth (*1987) beschäftigt sich mit verschiedenen Orten und Landschaften aus West- und Ostdeutschland, die er mittels analoger Montage zu neuen Motiven, die in der Wirklichkeit so nicht existieren, zusammenführt. Damit wirft er einen kritischen Blick auf die weiterhin bestehenden Unterschiede und gesellschaftlichen Verhältnisse zwischen Ost und West.

 

Ausgehend von ihrem persönlichen Bildarchiv subsumiert Mara Fischer (*1992) Kindheitsaufnahmen mit urbanen fotografischen Szenen und Alltagsfragmenten, die sie im Laufe ihres späteren Fotografiestudiums erarbeitet hat. Entstanden ist eine Wandarbeit, die als Buch konzipiert, eine offene Narration verfolgt, die nicht linear, sondern netzartig gelesen werden möchte.  

 

Das Fotobuch von Patrick Lohse (*1983) untersucht anhand von Reenactment-Fotografien den Büroalltag zu Beginn der 1990er Jahre. Bildausschnitte von Telefonanlagen, Faxgeräten und Kaffeemaschinen werden mit den Gesten und Handlungen der Arbeitswelt verknüpft, die als technische Innovation mit einem Effizienzversprechen für die Zukunft verbunden waren.

 

Nina Mokhtarbaf (*1984), aus dem Iran nach Deutschland gekommen, nutzt den Rhein als Metapher für einen Fluss, der nicht an Grenzen gebunden ist und diese überschreiten kann. In ihrem Fotobuch verbindet sie Beobachtungen und Erfahrungen am Ufer des Flusses mit Erlebnissen aus ihrem persönlichen Alltag in Deutschland.

Diese Ausstellung endet in
81
Tage
0
Std
58
Min
34
Sek
Termine
Start16.10.2026
Ende10.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–20:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Museum Folkwang
Museum FolkwangMuseumsplatz 1, 45128 Essen

Das Museum Folkwang ist eines der renommiertesten deutschen Kunstmuseen mit einer herausragenden Sammlung der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945 sowie der Fotografie. Daneben beherbergt das Museum Folkwang auch umfassende Sammlungen zur Grafik, Archäologie, Weltkunst und Kunstgewerbe sowie zum Plakat. Spitzenwerke von van Gogh, Cézanne, Gauguin treffen auf Arbeiten von Rothko, Pollock, Richter. Es ist das erste deutsche Kunstmuseum in der Größe, das allen Besuchern freien Eintritt in die eigene Sammlung gewährt. Seine Ausstellungen und Veranstaltungen machen das Museum Folkwang zu einer Stätte des lebhaften Austausches mit Kunst, Kultur und Leben. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Karl Ernst Osthaus geprägte Folkwang-Gedanke umfasst drei zentrale Leitlinien: den Dialog der Künste und Kulturen, das Museum als Ort des Austausches und der kulturellen Bildung sowie die Einheit von Kunst und Leben. Im Bewusstsein der eigenen Museums- und Sammlungsgeschichte schreibt das Museum Folkwang diesen Gedanken in die Gegenwart und Zukunft fort: Wir verstehen uns als ein Museum, das Emotion und Geist, Wärme und Humanismus verbindet, regional verankert und international ausgerichtet ist, das den Menschen und die Kunst in ihrer Vielfalt ins Zentrum stellt und sich für neue und nachhaltige Entwicklungen einsetzt. Ein Museum, das nicht nur die Künste untereinander eint, sondern auch die Menschen mit den Künsten.