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Wien

PICASSO – BACON. What It Means to Be Human

In einer spannungsvollen Gegenüberstellung zeigt die großangelegte Ausstellung die beiden bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, Pablo Picasso und Francis Bacon.

 

Unter dem Eindruck Picassos fasste Bacon den Entschluss, Maler zu werden. Sein Leben lang sollte er mit dieser großen Vaterfigur ringen – und letztlich danach streben, sie zu übertreffen. Für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wollte Bacon das sein, was Picasso für die erste war: Chronist des Menschseins in all seiner Zerrissenheit. Beide Jahrhundertkünstler rückten die menschliche Existenz ins Zentrum ihrer Bildwelt. Beide beschäftigte der menschliche Körper – zerrissen, neu zusammengesetzt und mit radikaler Kraft neu erfunden. In ihren verzerrten Darstellungen zeigen sie Schmerz, Begierde und Verletzlichkeit und halten der modernen Seele einen schonungslosen Spiegel vor. Themen wie Kreuzigungen, Schreie, Stierkampf, Akte und die »Tränen des Eros« offenbaren für beide das Drama des Lebens.

 

Obwohl Picasso selbst nicht von Bacon beeinflusst war, verfolgte auch er dessen Karriere aufmerksam. Über 100 Werke aus internationalen Museen und Privatsammlungen illustrieren in einer eindrucksvollen Konfrontation die Gemeinsamkeiten im Œuvre der beiden Meister und die Bedeutung Picassos für die nachfolgende Künstlergeneration.

Diese Ausstellung endet in
102
Tage
0
Std
54
Min
24
Sek
Termine
Start18.09.2026
Ende31.01.2027
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–21:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–21:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Albertina
Albertina Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Die Albertina beherbergt alle großen Künstler der modernen und zeitgenössischen Kunstgeschichte. Vom französischen Impressionismus und Fauvismus über Werke der expressionistischen Künstlergruppen und der russischen Avantgarde bis hin zu zahlreichen Meisterwerken von Picasso sind alle bahnbrechenden Ideen der Kunst der Moderne und Gegenwart in der Albertina zu Hause. Ein wahres Panorama der Kunst bietet die grafische Sammlung der Albertina: 1776 von Herzog Albert von Sachsen-Teschen begründet, umfasst sie heute über eine Million Zeichnungen und Druckgrafiken von der Spätgotik bis zur Gegenwart. Von Michelangelo und Dürer bis zu Rembrandt und Rubens, von Klimt und Schiele über Picasso bis Richter und Lassnig – die Sammlung der Albertina gibt einen reichen Überblick über 600 Jahre Kunstgeschichte. Die Fotosammlung der Albertina ist heute die bedeutendste und größte Sammlung künstlerischer Fotografie Österreichs. Rund 100 000 fotohistorische Schätze zeichnen die bedeutendsten fotografischen Entwicklungen nach und führen in verschiedene Genres wie Porträt-, Architektur-, Landschaftsfotografie und Street Photography von den Anfängen des Mediums bis hin zur Gegenwart ein. Die fotografischen Meisterwerke der Albertina werden in wechselnden Präsentationen in den Galleries for Photography gezeigt. Ob barocke Stadtansichten, prachtvolle Bauten der Renaissance oder architektonische Ensembles wie die Wiener Ringstraße: Die Architektursammlung der Albertina bietet mit über 40.000 Plänen, Studien und Modellen einen faszinierenden Überblick über das Genre der Architekturzeichnung. Von der Spätgotik bis hin zur Architektur der Gegenwart sind bedeutende Arbeiten von Bernini, Borromini, Hansen, Wagner, Loos, Hollein, Hadid u.v.m. vertreten. Genießen Sie imperiales Flair in der Albertina: Rund 100 Jahre war das Museum Residenz habsburgischer Erzherzöge und Erzherzoginnen. Von dieser Zeit zeugen 20 kostbar ausgestattete und aufwendig restaurierte Prunkräume, die mit wertvollen Wandbespannungen, Kronleuchtern, Kaminen, erlesenen Intarsien und edlen Möbeln in das prachtvolle Reich des Klassizismus entführen.

Weiterführende Literatur