Frieder Burda wurde 1936 als zweiter Sohn des Verlegers Franz Burda und der Unternehmerin Aenne Burda geboren. Leidenschaft für die Kunst und ein unfehlbarer Blick für Qualität machten ihn zu einem der international bedeutendsten Sammler seiner Generation. Das von ihm gegründete Museum beherbergt heute einen Bestand von etwa 1000 Werken moderner und zeitgenössischer Kunst. Besondere Schwerpunkte liegen auf dem deutschen Expressionismus, der deutschen Nachkriegsmalerei, der amerikanischen Kunst nach 1945 sowie dem Spätwerk Pablo Picassos. Begleitend zur Ausstellung Europa im Pop-Fieber zeigt das Museum vom 23.1. bis zum 20.6.2027 im Obergeschoss links eine hochkarätige Sammlungspräsentation, bei der die Bestände des Hauses unter dem Aspekt der gegenständlichen Malerei neu beleuchtet werden. Die Schau Picasso bis Baselitz. Figurative Meisterwerke aus der Sammlung Frieder Burda bringt rund 30 Arbeiten von zwölf künstlerischen Positionen zusammen - darunter Publikumslieblinge wie Max Beckmanns Stillleben mit Katzen (1917), Gerhard Richters Schloss Neuschwanstein (1963) oder Pablo Picassos Liegender Akt (1968).
Künstlerische Positionen:
Georg Baselitz, Max Beckmann, William Copley, Jean-Olivier Hucleux, Ernst Ludwig Kirchner, Henri Laurens, Wilhelm Lehmbruck, Markus Lüpertz, Pablo Picasso, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Eugen Schönebeck.