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Berlin

Porträts der deutschen Geschichte (Arbeitstitel)

Am 7. April 2028 wird im Pei Bau des Deutschen Historischen Museums auf 560 Quadratmetern die Ausstellung »Porträts der deutschen Geschichte« (Arbeitstitel) eröffnen. Im Zentrum der Ausstellung stehen herausragende Porträts historischer Persönlichkeiten und vor allem Werke, die einen hohen Eigenwert besitzen und von emblematischer Wirkungskraft sind. Die ausgestellten Porträts werden dabei möglichst vielfältig sein, sowohl was die Dargestellten wie auch die Formate anbetrifft. Fürsten, Staatsmänner und -frauen, entscheidende Personen aus Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kultur usw. werden vertreten sein, aber auch unbekannte Menschen, wenn von ihnen packende Porträts überliefert sind. Aus der Begegnung mit den Porträts sollen sich Türen in die Geschichte öffnen. Dabei soll die Vielfalt der in Deutschland heute und in der Vergangenheit lebenden und wirkenden Menschen zum Ausdruck kommen: Personen der verschiedenen politischen Spektren von rechts bis links, Opfer, Täter, Vertriebene und Flüchtlinge, Bäuerinnen und Bauern, Studierte, Einwanderer, Migranten, Protestanten, Juden und Katholiken, Homosexuelle usw.

 

Die Porträts in den reichen Sammlungen des DHM bilden dabei den Grundstock: Die eigenen Bestände bieten zahlreiche ebenso herausragende wie vielseitige Porträts, die sich aus der lange zurückreichenden Sammlungstätigkeit des Museums speisen und nun zum ersten Mal in ihrer Fülle gezeigt werden können. Gleichzeitig wird die Ausstellung durch Exponate aus anderen Sammlungen und Museen erweitert und ergänzt. Das Gebot der Vielfalt und Abwechslung betrifft auch die Formate und Medien. Unterschiedliche Gattungen sollen versammelt werden, von Video-Installationen und Karikaturen, Hologrammen, Fotos, Zeichnungen, Medaillen, Münzen, Geldscheinen, Briefmarken bis hin zu Ölgemälden, Büsten und Standbildern. Die Ausstellung soll ein vertieftes Bewusstsein für die Bedeutung der in Deutschland lebenden Menschen entwickeln, die unter allen möglichen Umständen und in allen möglichen Rollen die deutsche Geschichte im Großen und Kleinen geprägt haben.

 

Die Ausstellung wird von Julia Voss und Christopher Clark kuratiert.

Diese Ausstellung beginnt in
532
Tage
11
Std
31
Min
29
Sek
Termine
Start07.04.2028
Ende14.01.2029
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Deutsches Historisches Museum
Deutsches Historisches MuseumUnter den Linden 2, 10117 Berlin; Eingang: Pei-Bau, Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin

Das Deutsche Historische Museum ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum und eines der größten Geschichtsmuseen der Welt. In Berlins historischer Mitte gelegen versteht es sich als Ort zur Stärkung historischer Urteilskraft, an dem übergreifende philosophische, ethische und historische Fragen verhandelt werden. Das Deutsche Historische Museum wurde 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin von der damaligen Bundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin gegründet. Im Rahmen des Vertrags zur deutschen Wiedervereinigung wurden die Gebäude und Sammlungen des Museums für Deutsche Geschichte (MfDG), das zentrale Geschichtsmuseum der DDR, in den Besitz des Deutschen Historischen Museums überführt. So wurde das Deutsche Historische Museum mit der Wiedervereinigung 1990 zu einem gesamtdeutschen Museum für Geschichte. Aktuell entsteht eine neue Ständige Ausstellung, die die deutsche Geschichte in ihren internationalen Bezügen zeigt und neue Akzente setzen wird. Die vormalige Präsentation im Zeughaus »Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall« ist aus diesem Grund seit Ende Juni 2021 nicht mehr zu sehen. Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen sind der Zeughaushof und das Zeughaus ebenfalls nicht zugänglich. In der direkt angrenzenden Ausstellungshalle, dem Pei-Bau, widmet sich ein vielfältiges Ausstellungsprogramm prägenden Ereignissen, Entwicklungen und Personen der deutschen Geschichte im europäischen Zusammenhang. Die Sammlungen des Deutschen Historischen Museums umfassen heute rund eine Millionen Objekte. Einen großen Teil der Exponate stellt das Deutsche Historische Museum der Forschung und interessierten Öffentlichkeit online in seiner Datenbank zur Verfügung. Zum Deutschen Historischen Museum gehören auch eine öffentliche Präsenzbibliothek mit einer umfangreichen Abteilung für Handschriften sowie alten und wertvollen Drucken. Unabhängig vom Museumsbesuch bieten unsere digitalen Angebote die Möglichkeit, Näheres zu den Ausstellungen und Themenschwerpunkten zu erfahren, Neues zu entdecken, sich zu informieren und einen spannenden Einblick in die Museumsarbeit zu erhalten. Das Lebendige Museum Online (LeMO) ist ein Online-Portal zur deutschen Geschichte in Kooperation mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und dem Bundesarchiv. Es lädt dazu ein, wissenschaftlich fundierte Informationen sowie eine große Sammlung an Text- und Bildquellen zur europäischen Geschichte von 1815 bis zur Gegenwart zu entdecken, zu recherchieren und sich zu informieren. Das Zeughauskino im Pei-Bau mit seiner Sammlung historischen Filmmaterials zeigt thematisch und monographisch ausgerichtete Filmreihen aus dem gesamten Spektrum der deutschen und internationalen Filmgeschichte. Darunter sind Programme, die an die Themen der jeweiligen Wechselausstellungen anknüpfen. Darüber hinaus ist es Spielort zahlreicher Festivals und Filmtage.