Natalia Evelyn Bencicova, Thomas Dodd, Scallywag Fox, Ilka & Franz, Eric Gyamfi, Samuli Karala, Marc Lamey, Eva Losada, Cameron McNee, Jorge Monedero, David Newby, Erwin Olaf, Zeynep Yeşim Özkanca, Perttu Saksa, Antonia Steyn, Zuzu Valla, Liron Weissman, Zuzia Zawada
Radical Beauty stellt unsere Auffassung von Schönheit, Attraktivität und Ästhetik radikal in Frage. In dem weltweit einzigar[1]tigen Fotoprojekt haben über 60 international renommierte Mode- und Kunstfotograf*innen gemeinsam mit Menschen mit Down-Syndrom Einzelbilder und Fotoserien entwickelt.
In professionellen Studio-Bedingungen sind so überra[1]schende und einzigartige Porträts entstanden. Unter den Protagonist:innen sind erfahrene Darsteller*innen wie die Schauspielerinnen Sarah Gordy (GB) und Lily Moore (USA), die Mehrzahl von ihnen führt jedoch ein Leben außerhalb des Rampenlichts. Radical Beauty verwischt die Grenzen zwischen den Disziplinen. In der engen Zusammenarbeit zwischen Model und Fotograf*in sind beeindruckende Werke entstanden, welche die Lust am Rollenspiel und am visuellen Experiment transportieren und die einzigartigen Persönlichkeiten der Porträtierten eindrücklich widerspiegeln: Ob zärtliche Intimität, nüchterner Realismus oder pralle Lebensfreude – Radical Beauty zelebriert alle Facetten des menschlichen Seins und feiert die Vielfalt einer inklusiven Gesellschaft.
Ins Leben gerufen wurde Radical Beauty im Jahr 2018 von dem britischen Kollektiv Culture Device, einer Gruppe von Down-Syndrom-Performer*innen, die bereits im Londoner Royal Opera House, der Tate Modern und im Southbank Centre aufgetreten sind. Unter der künstlerischen Leitung von Daniel Vais ist seitdem ein globales Projekt entstanden, welches zur Sichtbarkeit von Menschen mit kognitiven Behinderungen beiträgt und Menschen mit Down-Syndrom eine Bühne bietet.
Künstlerischer Leiter des Projekts: Daniel Vais, Culture Device
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit f³ – freiraum für fotografie

