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Dortmund

Reclaiming the Space of Worship – An Artistic Manifesto

Wie können ungenutzte Kirchengebäude zu Orten der Begegnung, des Austauschs und des gemeinschaftlichen Handelns werden? Mit Reclaiming the Space of Worship – An Artistic Manifesto wird die ehemalige Kirche Heilige Familie in Dortmund-Marten zu einem Raum für künstlerische Auseinandersetzungen mit Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit.

 

Die Künstlerinnen Amdrita, Arina Costea, Concetta Dewús und Cat Jugravu entwickeln ortsspezifische Arbeiten, die Perspektiven von Rom*nja und Sinti*zze sichtbar machen. Über Jahrhunderte waren Angehörige dieser Communities aus Kirchen und damit häufig auch aus dem gesellschaftlichen Gemeindeleben ausgeschlossen. Mit Installationen, Video, Klang, Malerei und partizipativen Elementen nehmen die Künstlerinnen den ehemaligen Sakralraum ein und definieren ihn neu: als einen Ort kultureller Erinnerung, familiärer Verbindungen, Spiritualität und gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mehr über das Projekt und die beteiligten Künstler:innen gibt es auf der Projektseite.

 

Während der Ausstellung sind die Künstlerinnen nacheinander vor Ort. Sie aktivieren ihre Arbeiten, kommen mit Besucher:innen ins Gespräch und laden dazu ein, die Ausstellung mitzugestalten.

 

Die Künstler:innen sind während der Laufzeit anwesend, stehen für Gespräche zur Verfügung und laden zur Mitgestaltung der Ausstellung ein:

  • 29.08.-04.09. Amdrita
  • 05.09.-11.09. Arina Costea
  • 12.09.-18.09. Cat Jugravu
  • 19.09.-26.09. Concetta Dewús

 

Eröffnung: 28. August 2026, 19 Uhr

Diese Ausstellung endet in
6
Tage
7
Std
30
Min
8
Sek
Termine
Start29.08.2026
Ende27.09.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–20:00
Freitag11:00–20:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Heilige FamilieSadelhof 16, 44379 Dortmund

Das Museum Ostwall (MO) ist das Museum der Stadt Dortmund für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. 60 Jahre lang hatte es seinen Sitz »Am Ostwall«, heute ist es mit seiner Sammlung Teil des Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität. Auf den Ebenen 4 und 5 werden in regelmäßigem Wechsel Ausstellungen mit Werken aus dem eigenen Sammlungsbestand und Dauerleihnahmen präsentiert, die sich lebensnahen Themen widmen. Von der Malerei des Expressionismus über Werke des Fluxus bis hin zu zeitgenössischer Videokunst und Fotografie werden Werke von Künstlerinnen und Künstlern präsentiert, die Verbindungen zum eigenen Alltag ermöglichen und die Welt in der wir leben mit Mitteln der Kunst reflektieren. Eine wichtige Rolle spielen dabei Angebote der Kunstvermittlung, die es den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, selbst aktiv zu werden und verschiedene kreative Formen der Auseinandersetzung mit der Kunst zu erproben. Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts: Die MO_Sammlung Im Museum Ostwall im Dortmunder U ist die Kunstsammlung der Stadt Dortmund mit Werken aus dem 20. und 21. Jahrhundert zuhause. Malereien und Skulpturen aus der Zeit der Klassischen Moderne (1900 bis 1945) bilden dabei ebenso einen Schwerpunkt wie Kunstwerke, Aktionsrelikte und Dokumente aus der Zeit des Fluxus (Ende der 1950er bis in die 1970er Jahre). In den letzten Jahren kamen vor allem Arbeiten von zeitgenössischen Künstler:innen hinzu, die sich mit lebensnahen oder gesellschaftsrelevanten Themen befassen. Insgesamt beherberg das Museum in seiner Sammlung rund 7500 Werke. Den Großteil, ca. zwei Drittel, bilden Werke auf und aus Papier. Das übrige Drittel umfasst Malereien, Skulpturen, Objekte, Fotografien, Videos, Raum- und Medieninstallationen.