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Herne

Rita Rohlfing – REFLECTIONS

Schimmerndes Aluminium, mattes Acrylglas und leuchtende Farben. Rita Rohlfings Arbeiten verbinden strenge Formalität, technische und handwerkliche Finesse und ein großes Interesse an industriellen Materialien. Doch es geht in ihren Wandarbeiten, Skulpturen und Installationen immer wieder um die Auflösung dieser Materialität: Changierende visuelle Reize, die nicht zuletzt durch das Spiel mit Lichtreflexionen die Betrachtenden in ihren Bann ziehen und eins ums andere Mal täuschen.

 

Im Zentrum der Ausstellung steht die begehbare Installation »Lufttöne«, die in den lichtdurchfluteten Flottmann-Hallen in besonderem Maß zur Geltung kommt.

Vernissage: 10. Mai 2026, 11 Uhr
Einführung Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin a. D. des LVR-LandesMuseums Bonn

Diese Ausstellung endet in
1
Tage
22
Std
5
Min
37
Sek
Termine
Start10.05.2026
Ende26.06.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag14:00–18:00
Mittwoch14:00–18:00
Donnerstag14:00–18:00
Freitag14:00–18:00
Samstag14:00–18:00
Sonntag14:00–18:00
Veranstaltungsort
Flottmann-Hallen Herne
Flottmann-Hallen HerneStraße des Bohrhammers 5, 44625 Herne

Eine kleine Epoche lang war Herne vor allem unter einem Begriff bekannt: als »Stadt der Bohrhämmer«. Zweitnamen und Bekanntheit verdankte Herne vor dem Zweiten Weltkrieg dem Unternehmer Heinrich Flottmann, der aus Schlägel und Eisen eine einzige Maschine konstruierte – ein wichtiger Schritt für die Modernisierung des Bergbaus. Heute bestimmen andere Schwerpunkte das Leben in der Emscherstadt. Die Flottmann-Hallen an der Flottmannstraße gehören noch immer dazu – doch längst nicht mehr als industrielle Arbeitsstätte. Heute kennt die Region die Flottmann-Hallen als kulturelles Zentrum, in dem zeitgenössische bildende Künstlerinnen und Künstler viel Raum und Licht für Bilder und Skulpturen finden, bekannte Kabarettisten und Comedians Station machen, Neuer Zirkus, Figurentheater oder moderner Tanz aufgeführt wird, wo mal zeitgenössische, mal populäre Musik zu hören und vielfältige Einblicke in die freie-Theaterlandschaft möglich sind. Die Ausstellungshalle der Flottmann-Hallen ist frei von thematischen Vorgaben, hat keine eigene Sammlung, keine Dauerausstellung und ist so ständig offen, um auf aktuelle künstlerische Tendenzen reagieren zu können. Dazu gehört auch die Förderung junger Künstler mit zum Teil hoher Experimentierfreudigkeit. Kooperationen mit Akademien und Kunsthochschulen fokussieren den offenen Blick auf aktuelle Strömungen. Flottmann ist damit nicht nur Ausstellungsraum für Kunstwerke, sondern auch Inspirations- und Reagenzraum, um ortsspezifische Kunst zu provozieren und jungen Herner Künstler:innen neue Impulse zu geben. Skulpturenpark Viele Künstlerinnen und Künstler, die in den Flottmann-Hallen ausstellen, arbeiten mit Metall, Stein, Holz oder Kunststoff. Viele ihrer Arbeiten sind groß, viele ihrer Arbeiten sind wetterfest. Das Außengelände der Flottmann-Hallen bietet beides: Größe und Wetter. Ideale Voraussetzungen also für ein Zusammentreffen von Gelände und Kunst. »Reich wird man damit nicht!«, das war allen Beteiligten schon klar, denn die Kosten für Großskulpturen sind hoch und der Etat für Kunst im öffentlichen Raum ist schmal. Und trotzdem ist er da, der SkulpturenPark Flottmann. Die Frage, ob es der Ruf der Kunsthalle ist oder ob es an der Atmosphäre liegt, in der Künstlerinnen und Künstler ihre künstlerischen Positionen hier zeigen können, lässt sich sicher nicht einfach beantworten. Fest steht aber, dass Kunstschaffende bereit waren und sind, mit Arbeiten aus ihrem Werk zum SkulpturenPark Flottmann beizutragen.

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