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Frankfurt am Main

Roberto Matta

Weltbürger, Surrealist, Maler monumentaler Räume – der Chilene Roberto Matta (1911– 2002) begeisterte und inspirierte mit seinem umfangreichen Gesamtwerk viele seiner Kolleg:innen. René Magritte schrieb, Mattas Bilder seien »tausendmal besser als Miró«. In Deutschland weniger bekannt, zeigt die SCHIRN eine Retrospektive seiner inneren Landschaften, die seit 1938 entstanden. Matta zeichnet die Vision einer neuen Gesellschaft, damit sich die Freiheit nicht in eine Statue verwandelt.

Diese Ausstellung beginnt in
383
Tage
15
Std
5
Min
11
Sek
Termine
Start28.10.2027
Ende27.02.2028
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–19:00
Mittwoch10:00–19:00
Donnerstag10:00–22:00
Freitag10:00–19:00
Samstag10:00–19:00
Sonntag10:00–19:00
Veranstaltungsort
Schirn Kunsthalle Frankfurt
Schirn Kunsthalle FrankfurtGabriel-Riesser-Weg 3, 60325 Frankfurt

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt ist eines der ange­se­hens­ten und profi­lier­tes­ten Ausstel­lungs­häu­ser in Europa. 1986 eröff­net, wurden auf rund 2.000 m² bislang mehr als 250 Ausstel­lun­gen präsen­tiert und von mehr als 9,5 Millio­nen Besu­chern gese­hen. Die SCHIRN rich­tet ihren Fokus auf kunst- und kultur­his­to­ri­sche Themen, Diskurse und Trends aus der Perspek­tive der unmit­tel­ba­ren Gegen­wart. Ihr Programm ist viel­fäl­tig, inter­na­tio­nal und progres­siv, versucht neue Sicht­wei­sen zu eröff­nen und tradierte Rezep­ti­ons­mus­ter aufzu­bre­chen. Die Ausstel­lun­gen widmen sich zeit­ge­nös­si­schen Kunst­po­si­tio­nen und der Kunst der Moderne glei­cher­ma­ßen. Die Schirn sprengt räum­li­che und zeit­li­che Gren­zen, denkt die Dinge immer wieder neu, erwei­tert den Ausstel­lungs­raum ins Netz, bietet kosten­lo­ses, flächen­den­ken­des WiFi und fort­schritt­li­che, digi­tale Vermitt­lungs­an­ge­bote. Als eine der euro­pa­weit wich­tigs­ten Kunst­in­sti­tu­tio­nen ist sie seit 30 Jahren auch eine feste Größe im kultu­rel­len Leben der Stadt Frank­furt, ein Ort der Begeg­nun­gen, an dem inter­es­sierte Bürger, Förde­rer und Part­ner, junge oder etablierte Künst­ler, enga­gierte Freunde sowie Menschen aus aller Welt zusam­men­kom­men. Die Schirn ist kein tempo­rä­res Museum – nicht in ihrer inhalt­li­chen Ausrich­tung, insze­na­to­ri­schen Gestal­tung oder kunst­his­to­ri­schen Betrach­tung. Als Insti­tu­tion ohne Samm­lung ist die Aufgabe der Schirn, fundierte Vorschläge aus einer aktu­el­len Perspek­tive zu entwi­ckeln und so einen Diskurs zu fördern, der von Museen wieder aufge­nom­men werden kann.