abgeschlossen
Luxemburg

Seven Paintings – Seven Encounters: Highlights aus der Mudam Sammlung

Seven Paintings – Seven Encounters lädt Besucher:innen dazu ein, Malerei durch eine Reihe einzigartiger Erfahrungen neu zu entdecken. Sieben Hauptwerke aus der Mudam Sammlung werden nacheinander – jeweils für einige Wochen – als Einzelpräsentationen im Ausstellungsraum gezeigt. Dieser Präsentationszyklus, der zum Großteil Werke umfasst, die bisher noch nie im Museum zu sehen waren, verwandelt die Galerie in einen Ort stiller Kontemplation und unmittelbarer Begegnung mit der Kunst.

 

In diesem besonderen Rahmen scheinen Zeit und Raum neu definiert und eröffnen neue Möglichkeiten des Ausstellens, Betrachtens und Erlebens der Werke. Im Laufe des Zyklus werden sieben künstlerische Positionen sukzessive vorgestellt, jede mit einer ganz eigenen Resonanz auf die Geschichte der Malerei. Von Surrealismus bis abstraktem Expressionismus, von gesellschaftlichem Engagement bis zu formalen Experimenten macht Seven Paintings – Seven Encounters die Vielfalt malerischer Ausdrucksformen erlebbar.

 

10.02.: Berthe Lutgen
12.03.: Edi Hila
09.04.: Ambera Wellmann
07.05.: Masaya Chiba
04.06.: Monique Becker
02.07.: Anne Imhof
30.07.: Bernard Frize

 

Kuratorinnen: Marie-Noëlle Farcy und Vanessa Lecomte

Termine
Start10.02.2026
Ende16.08.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–21:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Mudam – Das Museum für zeitgenössische Kunst in Luxemburg
Mudam – Das Museum für zeitgenössische Kunst in Luxemburg3, Park Dräi Eechelen, 1499 Luxemburg

Die größte Sammlung für zeitgenössische Kunst – inhaltlich wie konzeptuell konsequent international – umfasst mehr als 800 Werke aller Medien von Künstlern aus Luxemburg und der ganzen Welt. Dabei besteht ein kleiner Teil der Sammlung aus Mode- und Designobjekten. Über 54 Werke in der Sammlung waren Auftragsarbeiten für das Mudam und entstanden unter Berücksichtigung seiner spezifischen architektonischen Gegebenheiten. Eckdaten für den Sammlungsaufbau waren die ersten Erwerbungen in den 1990er-Jahren, die Gründung des Museums 1998 und seine Eröffnung 2006. Wenngleich die 1960er-Jahre als historischer Bezugspunkt für die Gegenwartskunst gelten, datiert die Mehrzahl der Werke in der Sammlung aus den Jahren 1989 bis heute. Eine der seltenen Ausnahmen bildet das Möbelensemble für das Paimio-Sanatorium, welches zwischen 1930 und 1933 von dem Architekten Alvar Aalto entworfen und 2000 durch das Mudam erworben wurde. Die Mission des Mudams ist das Sammeln, die Aufbewahrung und die Präsentation der bedeutendsten zeitgenössischen Kunst unserer Zeit und sie einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit seinen Ausstellungen, Publikationen und künstlerischen sowie pädagogischen Programmen fördert das Mudam Forschung und Dialog während es dabei der sich wandelnden Natur der Kunst und ihrer Produktion in der Welt besondere Aufmerksamkeit widmet. Das Mudam hat sich zum Ziel gesetzt, ein Referenzmuseum für zeitgenössische Kunst und eine vorbildliche Einrichtung in Luxemburg in Bezug auf künstlerische und kulturelle Exzellenz zu sein. Das Mudam fördert Kreativität, visionäres Denken, Offenheit und kulturelle Teilnahme für alle. Wie Luxemburg hat das Mudam seinen Sitz in Europa mit einer Vision für die ganze Welt. Das Mudam setzt sich für eine integrativere, tolerantere sowie ökologisch und sozial verantwortungsvollere Welt ein, in welcher Museen eine führende Rolle bei der Übertragung unseres zeitgenössischen kulturellen Erbes an künftige Generationen spielen.