Shuang Li (geb. 1990) untersucht, wie digitale Technologien Beziehungen, Körper und Begehren prägen. In ihren Videos, Performances und Installationen erforscht sie die Verflechtungen von Menschen, Medien und den Infrastrukturen der digitalen Welt. Bei ihrer ersten Einzelausstellung in Europa feiert Li die Premiere ihrer bislang ambitioniertesten Filminstallation: Sie lädt dazu ein, sich eine Zukunft vorzustellen, die über die Logik des Überwachungskapitalismus und der Herrschaft der Technologie hinausgeht. Ausgangspunkt ist Lis Auseinandersetzung mit extremen Wetterphänomenen und der Unwetterjagd, einer gezielten Verfolgung und Beobachtung von schweren Unwettern, insbesondere Orkanen, Tornados und Hurrikans. Eingebettet in globale Netzwerke, in denen sich Klimaschwankungen, algorithmische Systeme und kapitalistische Extraktion grenzüberschreitend auswirken, betrachtet Li die Unwetterjagd als ausdrucksstarke Metapher, um sich inmitten der turbulenten Kräfte zu orientieren, die das Leben im digitalen Zeitalter bestimmen.
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