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Göppingen

Sibylle Bergemann – Fotografie 1966–2010

Sibylle Bergemann (1941–2010) zählt zu den bedeutendsten deutschen Fotografinnen und gilt als international bekannteste Vertreterin der Fotografie der DDR. Über mehr als vier Jahrzehnte entwickelte sie ein vielschichtiges Œuvre, das Stadtansichten, Mode- und Porträtfotografien ebenso umfasst wie essayistische Reportagen. Ihre Bilder bewegen sich zwischen Traum und gesellschaftlicher Wirklichkeit und sind geprägt von einer präzisen, oft poetischen Bildkomposition. Wiederkehrende Themen wie die Stadt und das Porträt von Frauen sowie ihre fotografischen Reisen nach Dakar, Moskau, New York oder Paris strukturieren ihr Werk. Die Ausstellung präsentiert Fotografien aus den Jahren 1966 bis 2010 und würdigt eine Künstlerin, die die Geschichte der Fotografie nachhaltig geprägt und mehrere Generationen von Fotografen:innen beeinflusst hat.

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Estate Sibylle Bergemann.

Diese Ausstellung endet in
3
Tage
19
Std
42
Min
57
Sek
Termine
Start03.03.2026
Ende28.06.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag13:00–19:00
Mittwoch13:00–19:00
Donnerstag13:00–19:00
Freitag13:00–19:00
Samstag11:00–19:00
Sonntag11:00–19:00
Veranstaltungsort
Kunsthalle Göppingen
Kunsthalle GöppingenMarstallstraße 55, 73033 Göppingen (Kunsthalle Göppingen)

Als die Städtische Galerie im Jahr 1989 gegründet wurde, nahm sie den Kunstbesitz der Stadt Göppingen in ihre Obhut. Im Laufe der Jahre konnte dieser überwiegend traditionell geprägte Grundstock durch ausgewählte Ankäufe zu einer kleinen feinen Sammlung zeitgenössischer Kunst erweitert werden. Heute umfasst die Sammlung etwa 2500 Kunstwerke. Der Bestand ist thematisch am Ausstellungsprogramm ausgerichtet sowie an regionalen Bezügen zu Künstlern in Baden-Württemberg, greift aber auch internationale Strömungen und Gedanken auf. Das Spektrum ist breit gefächert, von Malerei über Zeichnungen und Grafik hin zu Installationen, Konzeptkunst, Videos und Fotografie. Nicht zu vergessen sind die Kunstwerke im öffentlichen Raum, die das Göppinger Stadtbild prägen: der spiralförmig auseinandergezogene Golf vor den Barbarossa-Thermen von Stefan Rohrer, der in Göppingen seine Wurzeln hat ebenso wie auch das architektonische Backsteinmonument von Per Kirkeby auf der Kreuzung der Mörikestraße – beide stehen als schöne Beispiele für den regionalen wie auch internationalen Fokus der Kunsthalle. Der überwiegende Teil des Sammlungsbestandes ist natürlich weniger »sichtbar«, aber in den Ausstellungen der Kunsthalle werden den Besuchern immer wieder Kunstwerke der Sammlung unter wechselnden Aspekten vorgestellt.

Begleitpublikation