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Linz

Some Secrets on Photo­graphy – Was Sie noch nicht über die Foto­grafie wussten

Als 1826 die erste Fotografie auf einer mit Asphalt beschichteten Zinn­platte acht Stunden lang belichtet wurde, konnte sich niemand vorstellen, wie selbst­verständlich die Fotografie für uns einmal sein würde. Und obwohl wir längt im postfotografischen Zeitalter angekommen sind, begleitet uns die leise Ahnung, dass noch nicht alle Geheimnisse rund um die Fotografie enthüllt sind.

 

Sechs KünstlerInnen nehmen die Spuren solcher potenzieller Geheimnisse auf: Pascal Petignat + Martin Scholz suchen nach Chemie­flecken im Haus des Erfinders der Fotografie Nicéphore Niépce, Peter Schreiner entlockt einer nüchternen Instructional Photography verborgene Details, Gregor Schmoll enthüllt das Atelier als leeres Behältnis, das mit Arbeiten aufgefüllt wird, Isabelle le Minh setzt übersehene Details der Fotografie- und Apparate­geschichte in Szene und Sebastian Riemer legt schließlich das Ende der analogen Fotografie in ausrangierten Materialien frei.

 

Sie alle erzählen Geschichten über die Fotografie und beleuchten Unbekanntes. Die gezeigten Arbeiten selbst sind nicht immer Fotografien, aber auf eine intelligente, schöne und humorvolle Art Werke über ein Medium, dessen 200. Geburtstag wir feiern.

 

Kuratorin: Ruth Horak

Diese Ausstellung endet in
17
Tage
19
Std
52
Min
51
Sek
Termine
Start06.03.2026
Ende12.07.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Francisco Carolinum Linz
Francisco Carolinum LinzMuseumstraße 14, 4020 Linz

Als Haus für Fotografie und Medienkunst weist das Francisco Carolinum im internationalen Kunstdiskurs eine große Relevanz auf und genießt eine hohe Reputation. Sein Schwerpunkt auf internationalen Positionen macht es zu einem bedeutenden Ort für den globalen Diskurs in der zeitgenössischen Fotografie und Medienkunst. Die Ausstellungen des Museums, die von traditioneller Fotografie bis hin zu experimenteller Medienkunst reichen, sind für ihre Grenzüberschreitungen und innovativen Perspektiven bekannt. Das Francisco Carolinum hebt sich durch seine Fähigkeit hervor, aktuelle Entwicklungen in den Kunstformen aufzugreifen und sie in einen breiteren kulturellen und sozialen Kontext zu integrieren. Neben seiner Rolle als Ausstellungsraum fungiert das Francisco Carolinum auch als Plattform für Austausch und Diskussion, was seine internationale Reputation weiter festigt. Es fördert das Verständnis und die Wertschätzung von Medienkunst und Fotografie durch ein vielfältiges Programm, das Führungen, Workshops und Vorträge umfasst. Als Treffpunkt für Künstler, Kritiker und Kunstliebhaber aus aller Welt trägt es wesentlich zur kulturellen Landschaft Österreichs bei und stärkt den internationalen künstlerischen Austausch. Die umfangreichen Sanierungen der vergangenen drei Jahre sind weitgehend abgeschlossen. Im ersten Halbjahr 2024 erfolgt mit der Eröffnung der Hans Frank-Galerie für die klassische Fotografie im Erdgeschoß ein weiterer Meilenstein. Mit Abschuss der umfassenden Sanierung präsentiert sich das Francisco Carolinum, der bedeutendste Historismusbau in Linz, wieder in seinem ursprünglichen Glanz. Diese Restaurierung hat das historische Gebäude nicht nur konserviert, sondern auch seine ursprüngliche architektonische Pracht wiederhergestellt. Mit dem Format des Fotomagazins FRANCISCO CAROLINUM setzt das Museum halbjährig einen weiteren Akzent: Hier werden Ausstellungen und Kunstpositionen im Bereich Foto und Medien präsentiert und zur Diskussion gestellt.

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