läuft
Frankfurt (Oder)

Sprint Gleichschritt Dauerlauf – Bilder vom Sport

Gerd Arntz, Fritz Cremer, Regina Fleck, Günther Friedrich, Helmut Gebhardt, Dieter Goltzsche, Waldemar Grzimek, Karin Heyne, Gerd Jaeger, Jürgen Jentzsch, Sophie Kirchner, Thomas Kläber, Tobias Kruse, Ingeborg Lahl-Grimmer, Will Lammert, Gerhart Lampa, Werner Mahler, Heinz Mamat, Wolfgang Mattheuer, Thomas Merkel, Michael Morgner, Alexandra Müller-Jontschewa, Rolf Münzner, Dagmar Ranft-Schinke, Ludwig Rauch, Sebastian Reddehase, Ingo Regel, Alexander Rodtschenko, Jens Rötzsch, Michael Schade, Heinz Schmöller, Peter Schnürpel, Siegfried Schreiber, Uwe Steinberg, Eberhard Thonfeld, Hans Ticha, Sebastian Wells, Jürgen Wittdorf, Karla Woisnitza, Anna Ziegler u.a.

 

Die Ausstellung zeigt Malerei, Skulptur, Druckgrafik aber auch fotografische Positionen zum Thema Sport.

 

Sport macht Spaß, bringt Menschen zusammen, befördert individuelle Höchstleistungen. Mit 29 Millionen Mitgliedschaften setzen 86.000 Sportvereine in Deutschland ein Drittel der Bevölkerung in Bewegung. Schon in der DDR nehmen Breiten- und Spitzensport einen großen gesellschaftlichen Raum ein. Entsprechend zahlreich sind Darstellungen der verschiedenen sportlichen Disziplinen in der Sammlung des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst vertreten. Schwimmen oder Leichtathletik, Fußball oder Radsport sind in Malerei, Grafik und Skulptur ebenso zu finden wie der für Frankfurt (Oder) so zentrale Boxsport. Sie stehen in der Ausstellung neben fotografischen Positionen der letzten Jahrzehnte, die Porträts von Sportler:innen, Sportgroßereignisse sowie Fans zeigen. Die Fotograf:innen richten den Blick auf den Sport als politische Projektionsfläche, das »typisch Männliche«, die Kehrseiten des organisierten Leistungssports mit Machtmissbrauch und Gewalt, aber auch auf Freundschaften und Held:innen. Der künstlerischen Herausforderung, Körper in Bewegung zu zeigen, den einen Schlüsselmoment einzufangen oder Sport in seinen Kontexten zu thematisieren, stellen sich die gezeigten Arbeiten in Bronze bis Papier und entwickeln wie im Staffellauf gemeinsam größere Erzählungen.

Diese Ausstellung endet in
31
Tage
22
Std
33
Min
1
Sek
Termine
Start27.09.2026
Ende22.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–17:00
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–17:00
Freitag11:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne KunstMarktplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder) (Rathaushalle)

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) wurde im Juli 2017 gegründet. Es ist das einzige Landesmuseum für Kunst im Land Brandenburg. Das BLMK ist 2017 aus der Fusion des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und des Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) hervorgegangen. Durch diesen Zusammenschluss wurden zwei eigenständige, komplementäre Museumssammlungen zur umfassendsten musealen Ressource von Kunst aus der DDR und nachfolgenden künstlerischen Traditionslinien verbunden. Das Kunstmuseum in Cottbus wurde 1977 als Galerie Kunstsammlung für den Bezirk Cottbu s gegründet. Seitdem erlebte es eine kontinuierliche Aufwertung, zunächst zu den Staatlichen Kunstsammlungen Cottbu s (1984), dann 1991, als das Museum als Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus in die Verantwortung des Landes Brandenburg überging. 2004 wurde die Institution Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus. Mit dem Umzug in das Domizil im ehemaligen Dieselkraftwerk Cottbus vollzog sich der Namenswechsel zum dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus (2008). In den 1990er Jahren wurde der Bestand von Kunst aus der DDR, der sich aus Malerei, Grafik, Fotografie, Plakatkunst und Skulptur zusammensetzt, um Werke internationaler Gegenwartskunst namhafter Künstler:innen erweitert. Das Museum Junge Kunst in Frankfurt ( Oder) wurde 1965 als Galerie Junge Kunst des Bezirkes Frankfurt (Oder) gegründet und ab 1990 kommunal verwaltet. Sowohl im Sammlungsbestand als auch in den jährlichen Ausstellungsprogrammen haben sich seit den 1970er-Jahren die Bezüge zu Kunst aus Polen eingeschrieben. Konsequenterweise wurde 1991 ein Sammlungsbereich Polnische Druckgrafik nach 1945 begründet. Jenes Konvolut enthält einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen polnischer Künstler bis in die Gegenwart.