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Berlin

Tanz zwischen den Welten – Patricio Bunster in Chile und Deutschland

Patricio Bunster zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des modernen Tanzes in Chile. Die Tafelausstellung beleuchtet Leben und Wirken des Tänzers, Choreografen und Pädagogen.

 

Patricio Bunster (1924–2006) war Tänzer, Choreograf und Pädagoge und zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des modernen Tanzes in Chile. Tanz verstand er nicht als autonome ästhetische Kunstform, sondern als eine kulturell verwurzelte, gesellschaftlich engagierte und kommunikative Praxis. Nach dem Militärputsch in Chile 1973 entfaltete er im Exil in der DDR eine intensive künstlerische und pädagogische Tätigkeit. 1984 wurde er zum Korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR ernannt; 1997 erfolgte seine Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste.

 

Die Tafelausstellung des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig entstand 2024 in Kooperation mit dem Tanzarchiv Leipzig e.V., der Sächsischen Akademie der Künste und der Palucca-Hochschule für Tanz und wird ergänzt durch Archivalien des Archivs der Akademie der Künste Berlin. Sie beleuchtet Leben und Wirken des chilenischen Künstlers, zentrale Stationen seines künstlerischen und pädagogischen Schaffens sowie seine Verbindung zum modernen Tanz in Deutschland. Im Fokus steht zudem der Einfluss von Exil, kulturellem Austausch und gesellschaftlichem Engagement auf seine choreografische Arbeit.

Diese Ausstellung beginnt in
15
Tage
13
Std
58
Min
54
Sek
Termine
Start12.11.2026
Ende29.01.2027
Öffnungszeiten
Montag09:00–17:00
Dienstag09:00–17:00
Mittwoch09:00–17:00
Donnerstag09:00–19:00
Freitag09:00–17:00
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen
Veranstaltungsort
Archiv der Akademie der KünsteRobert-Koch-Platz 10, 10115 Berlin

Gegründet im Jahre 1696, gehört die Akademie der Künste in Berlin zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler:innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie der Künste ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort, eine Stätte der Begegnung von Künstlern und Kunstinteressierten und der öffentlichen Debatten über Kunst und Kulturpolitik. Mit über 1200 Künstlernachlässen und einer umfangreichen Kunstsammlung und Bibliothek zählt das Archiv der Akademie zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit ihrem Veranstaltungsprogramm stellt die Akademie der Öffentlichkeit künstlerische Positionen der Gegenwart vor und widmet sich der Pflege des kulturellen Erbes. In ihren beiden Stammhäusern im Zentrum Berlins – am Pariser Platz im Bezirk Mitte und am Hanseatenweg in Tiergarten – zeigt die Akademie Ausstellungen, veranstaltet Konzerte, Debatten, Lesungen, Preisverleihungen, Film-, Theater- und Tanz-Aufführungen.

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