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Münster

The Blue Guitar – David Hockney trifft Pablo Picasso

Ausstellung

Die Studioausstellung »The Blue Guitar – David Hockney trifft Pablo Picasso« im Kunstmuseum Pablo Picasso stellt Hockneys Serie »The Blue Guitar« den druckgrafischen Highlights Picassos gegenüber. Der Dialog ermöglicht einen intimen Einblick in Hockneys Hommage an den spanischen Künstler und erörtert die Einflüsse der verschiedenen Picasso-Werkphasen und deren Interpretation durch den britischen Künstler. 

 

David Hockney (1937*) war schon in seiner Jugend begeisterter Anhänger des künstlerischen Schaffens Pablo Picassos. Nach eigener Aussage besuchte der britische Maler als Student am Royal Collage of Art in London im Jahr 1960 acht Mal hintereinander die große Picasso-Retrospektive in der Tate Gallery. Für Hockney stellte sich schon früh die Frage nach einer adäquaten Rezeption des Werkes des spanischen Jahrhundertkünstlers wie er gesprächsweise erklärte: »Ich hatte schon immer großes Interesse an Picasso gehabt, wusste jedoch nicht, wie ich damit umgehen sollte. Das geht wohl den meisten Künstlern so. Er erschien mir übermächtig, und seine Formen waren zu eigenwillig. Wie lernt man? Wie gebraucht man sie?« 

 

Hockney – nach seinem Umzug nach Los Angeles gefeierter junger Künstler – lernte im Laufe der 1960er-Jahre den ebenfalls britischen Sammler, Kunstkritiker und Picasso-Intimus Douglas Cooper kennen, den Hockney ab 1967 regelmäßig auf dessen südfranzösischem Landsitz Château de Castille besuchte. Für sein Anwesen bat Cooper Picasso um die Ausgestaltung in Form von Zeichnungen, die der norwegische Künstler Carl Nesjar mit einem Sandstrahler großformatig auf die Wände der östlichen Veranda übertrug. Hockneys 1970 auf der Grundlage von Fotografien im Château de Castille entstandenen Gemälde bildeten die Initialzündung zur Auseinandersetzung mit dem Werk Picassos, die ihren Höhepunkt in dem zwischen 1976 und 1977 entstandenen 20-teiligen Radierzyklus »The Blue Guitar« fand. 

 

Hockney, der Picasso nie persönlich kennenlernte, arbeitete nach Picassos Tod zwischen 1973 und 1976 eng mit dem Drucker Aldo Crommelynck zusammen, der gemeinsam mit seinem Bruder Piero zu den entscheidenden Begleitern von Picassos grafischem Spätwerk zählt, um die Techniken des spanischen Künstlers zu studieren. 

Diese Ausstellung endet in
14
Tage
17
Std
44
Min
20
Sek
Start Termin
22.11.2025
Ende Abschluss
08.03.2026
Öffnungszeiten
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geschlossen
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Weiterführende Literatur