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Neuss

Thomas Schütte. Frauen – 10 Jahre Skulpturenhalle

Parallel zur Ausstellung von Thomas Schütte im K21 in Düsseldorf, zeigt die Skulpturenhalle die Gruppe von 18 Frauenfiguren, die Schütte in den Jahren 1998 bis 2006 geschaffen hat.
Es sind Frauen in Bronze, Stahl und Aluminium, in denen Schütte ein Thema behandelt, das seit der Antike eine zentrale Rolle in der Skulptur spielte und das in der Moderne erneut von führenden Künstlern behandelt wurde.

 

Schütte geht mit seinen Frauen auf diese wechselvolle Geschichte ein und antwortet auf seine Weise darauf – zärtlich und aggressiv, ironisch ebenso wie elegisch.
Diese Serie von Skulpturen, in denen Schütte inhaltlich, formal und technisch seinen Umgang mit dem Thema vorführt, war das Motiv, eine dafür geeignete Skulpturenhalle zu entwerfen.

 

Nun sind die 18 Frauen seit langem wieder vollständig ausgestellt, zum zehnjährigen Bestehen der Skulpturenhalle.

Diese Ausstellung endet in
192
Tage
7
Std
43
Min
14
Sek
Termine
Start29.08.2026
Ende11.04.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwochgeschlossen
Donnerstaggeschlossen
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Skulpturenhalle NeussLindenweg / Ecke Berger Weg, 41472 Neuss

Die Skulpturenhalle der Thomas Schütte Stiftung am Rande von Neuss ist der bisher größte und ambitionierteste Bau, der nach einem Modell von Thomas Schütte erstellt wurde. Modelle für imaginäre Bauten gehörten zu Schüttes frühen Tätigkeitsfeldern, doch blieben sie bis vor wenigen Jahren fiktive poetische Bilder für Leben und Schaffen des Künstlers. Die Skulpturenhalle liegt zwischen dem Gelände des Museums Insel Hombroich, dem Kirkeby-Feld, der ebenfalls als Ausstellungsort genutzten ehemaligen Raketenstation und der Langen Foundation. Hier besteht ein privat initiierter Ausstellungsbezirk, in den sich die Skulpturenhalle perfekt einfügt. Die äußere Erscheinung der Halle ist geprägt von den Holzlamellen, die auf die Außenwand aus Beton aufgebracht sind und die langgezogene Fläche als feingliedriges Gerippe erscheinen lassen. Darüber zieht sich die konvexe Schalenform des weithin sichtbaren, vorstehenden Dachs. Im Dienstgebäude neben der Halle sind Kasse, Bibliothek und Kuratorenbüro untergebracht. Besonders tritt daran der schornsteinartige Aufbau hervor, der als Lichtschacht für das Büro dient. Auf ihren zwei Geschossen präsentiert die Halle einen Ort für die aktuelle Produktion, nämlich den Ausstellungsraum, den der Besucher betritt und der für das Ausstellen zeitgenössischer Skulpturen bestimmt ist. Darunter liegt das Kellergeschoss, das dem Künstler und seiner Stiftung als Lager dient. Im Zentrum der Halle befindet sich ein intimer Ausstellungsraum, der aufgrund seiner Gestalt und Materialisierung die Skulpturenhalle markant als Werk von Thomas Schütte signiert.

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Weiterführende Literatur