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Berlin

Thu-Van Tran – Write As Beasts Scream at Night

Thu-Van Tran (* 1979 in Ho-Chi-Minh-Stadt, lebt in Paris) stellt in ihrem Werk Verbindungen zu politischen Verflechtungen von Ländern und zum kolonialen Erbe her, dessen Spuren noch immer an vielen Orten, in Sprache, Körpern und Landschaften sichtbar sind. Im KINDL präsentiert die Künstlerin neueste und teilweise eigens für die Ausstellung entwickelte Arbeiten – darunter Keramik, Malerei und Zeichnung –, die Bezug nehmen zu den ökologischen und traumatischen Folgen von Kolonialismus in Vietnam und Australien sowie deren Resonanzen in Europa. Write As Beasts Scream at Night ruft dabei die Widerstandskräfte der Natur auf, die leise, aber beharrlich gegen die Verletzungen durch den Menschen aufbegehren. 

Kuratorinnen: Kathrin Becker, Magdalena Mai

Diese Ausstellung endet in
139
Tage
14
Std
43
Min
19
Sek
Termine
Start13.09.2026
Ende14.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch12:00–20:00
Donnerstag12:00–18:00
Freitag12:00–18:00
Samstag12:00–18:00
Sonntag12:00–18:00
Veranstaltungsort
KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
KINDL – Zentrum für zeitgenössische KunstAm Sudhaus 3, 12053 Berlin

Seit 2016 zeigt das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst wechselnde Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst. Neben Malerei, Skulptur, Installation und Performance bilden Film- und Videopräsentationen einen weiteren Schwerpunkt in der Programmatik des Hauses. Das KINDL versteht sich als Produktions- und Diskussionsort zeitgenössischer Kunst und reagiert dabei auch auf jüngere künstlerische Entwicklungen. Die Ausstellungsprojekte werden von einem umfangreichen Diskurs- und Vermittlungsprogramm begleitet, das zur aktuellen Debatte beitragen möchte. Im Februar 2020 übernahm Kathrin Becker die künstlerische Leitung von Gründungsdirektor Andreas Fiedler. Der inhaltliche Fokus ihrer Arbeit liegt auf dem Zusammenspiel von gesellschaftlichen Fragestellungen und Kunst als kommunikativer Raum, der einen kritischen Blick auf die Phänomene einer globalisierten Gegenwart ermöglicht. Der Gebäudekomplex des KINDL – ein ehemaliges Brauereigebäude – verfügt über mehr als 1.600 qm Ausstellungsfläche, die für thematische Ausstellungen und Soloprojekte genutzt werden. Für das imposante Kesselhaus mit seinen rund 20 Metern Höhe und Seitenlänge und den an den Wänden erhaltenen Spuren vorheriger Nutzung haben internationale Künstler:innen ortsspezifische Arbeiten realisiert. Die drei Etagen des ehemaligen Maschinenhauses bieten auf jeweils rund 400 qm Ausstellungsflächen für Einzel- und Gruppenausstellungen sowie den 2020 neu eingerichteten M1 VideoSpace.