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Wuppertal

Tony Cragg – New Works

Mit New Works präsentiert Tony Cragg eine Auswahl aktueller Skulpturen aus Holz und Stein und gibt einen Einblick in die neuesten Entwicklungen seines bildhauerischen Schaffens.

 

Craggs Skulpturen entstehen aus der intensiven Auseinandersetzung mit Form, Material und den Kräften, die unsere Welt bestimmen. Organisch anmutende Strukturen erinnern an Wasserbewegungen, Pflanzenformen oder zelluläre Prozesse und verändern ihre Wirkung mit jedem Perspektivwechsel. Statt Gegenstände abzubilden, macht Cragg die verborgenen Ordnungen der Materie sichtbar und untersucht das Verhältnis von Mikro- und Makrostrukturen, Oberfläche und innerem Aufbau.

 

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Material, Bewegung und Wahrnehmung miteinander in Beziehung treten. New Works eröffnet einen faszinierenden Blick auf Tony Craggs unverwechselbare Formensprache, die zu den bedeutendsten Positionen der zeitgenössischen Skulptur zählt.

Diese Ausstellung endet in
73
Tage
5
Std
23
Min
55
Sek
Termine
Start12.09.2026
Ende03.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Skulpturenpark Waldfrieden
Skulpturenpark WaldfriedenHirschstraße 12, 42285 Wuppertal

Die Cragg Foundation Die Gründung und Einrichtung des Skulpturenparks ist der privaten Initiative des in Wuppertal lebenden britischen Bildhauers Tony Cragg zu verdanken. Dreißig Jahre nach Beginn seiner Ausstellungstätigkeit suchte er nach einem dauerhaften Ausstellungsgelände für Skulptur im Freien und entdeckte das verwaiste Anwesen Waldfrieden, das er 2006 erwarb. Noch im selben Jahr begann die Umgestaltung von Parkanlage und Gebäuden, die nach langem Leerstand umfassend saniert und modernisiert werden mussten. In Wertschätzung der historischen Anlage wurden vorhandene Bausubstanz und materieller Bestand möglichst weitgehend erhalten, und trotz Umrüstung von Park und Gebäuden für die neue Nutzung blieb ihre geschichtliche Dimension bewahrt. 2008 wurde der Skulpturenpark in der Trägerschaft einer gemeinnützigen Stiftung der Familie Cragg eröffnet. Er beherbergt eine stetig wachsende Skulpturensammlung, darunter Ausschnitte aus dem umfangreichen Werk Tony Craggs. Begleitend werden in Wechselausstellungen Werke international bedeutender Künstler gezeigt, Vorträge zu kulturwissenschaftlichen Themen angeboten und Konzerte veranstaltet. Darüber hinaus ist die Cragg Foundation auch der Forschung und Publikation zur Bildenden Kunst gewidmet. Tony Cragg Tony Cragg wurde 1949 in Liverpool geboren. Nach dem Abitur arbeitete er als Labor­techniker in der bio­chemischen Forschung und begann während dieser zwei­jährigen Praxis mit dem Zeichnen, um 1969 das Gloucestershire College of Art and Design und anschließend die Wimbledon School of Art zu besuchen. 1973 führte ihn sein Kunst­studium zum Royal College of Art in London, wo er den Studien­schwerpunkt auf Bildhauerei legte. Anregungen aus Minimalismus und LandArt prägten seine künstlerischen Anfänge, und er begann mit Fund­objekten zu arbeiten, bevor er traditionelle Materialien wie Stein, Eisen und Bronze für sich entdeckte. 1976 führte ihn ein Lehr­auftrag an die Ecole des Beaux-Arts in Metz. Im Jahr darauf zog er nach Wuppertal, dem Wohnort seiner ersten Frau, wo er bis heute lebt und arbeitet. 1978 nahm er seine Lehr­tätigkeit an der Kunst­akademie Düsseldorf auf, seit 1988 als Professor, bis er 2001 auf einen Lehr­stuhl für Bild­hauerei an der Akademie der Künste in Berlin wechselte. 2006 kehrte er als Prorektor an die Kunstakademie Düsseldorf zurück, zu deren Rektor er 2009 ernannt wurde. 2014 schied er aus diesem Amt aus. In einer nahezu unüber­schau­baren Vielzahl von Ausstellungen präsentiert Tony Cragg seit 1977 sein Werk in renommierten Museen weltweit. Mehrmals war er auf der Biennale von Venedig und der documenta in Kassel sowie auf den Biennalen von Sao Paulo und Sydney vertreten. 1988 wurde ihm der Turner Prize verliehen. Zur mehrfachen Ehren­doktor­würde und zahlreichen weiteren angesehenen Auszeichnungen kam 2003 seine Ernennung zum Commander of the British Empire. Zu den bedeutendsten Bildhauern der Gegenwart zählend, nahm er 2007 den Praemium Imperiale, den Welt­kultur­preis des japanischen Kaiserhauses, entgegen.

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Weiterführende Literatur