Die Ausstellung eröffnet einen Dialog zwischen mehreren Werkgruppen des Künstlers, die erstmals gemeinsam öffentlich gezeigt werden. Ihren jeweiligen Entstehungsprozessen liegen unterschiedliche Materialien und Techniken zugrunde. Transformation als gestalterisches Prinzip prägt dabei Material, Form und Arbeitsweise – ein Motiv des Wandels, das auch das Gotische Haus selbst kennzeichnet.
Die Ausstellung ist in der zentralen Mittelhalle des Gotischen Hauses zu sehen. Erbaut wurde es 1823 als Jagdschloss, auch wenn es nie als solches genutzt wurde. Nach einer Sanierung zeigt sich die Außenfassade in der historischen Formensprache seiner Erbauungszeit, während die Innenarchitektur dem Bau folgt, der in den 1980er Jahren errichtet wurde.

