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Frankfurt (Oder)

(T)RÄUME. 100 Jahre GEDOK Künstlerinnen in Brandenburg

Dorit Bearach, Marguerite Blume-Cárdenas, Solveig Bolduan, E.R.N.A., Elli Graetz, Ingrid Hartmetz, Christina Köster, Monika Maria Nowak, Erika Stürmer-Alex, Christiane Wartenberg u. a

 

In der Gruppenausstellung im BLMK werden einige Akteurinnen der GEDOK mit ihren individuellen künstlerischen Positionen vorgestellt. Auch deren Eingebundensein in das Künstlerinnen-Netzwerk wird aufgezeigt. Dabei werden verschiedene Perspektiven von Brandenburger Künstlerinnen auf ihre Region, auf ihre Handlungs- und Einflussbereiche reflektiert.

 

Die GEDOK feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Der »Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V.« ist die älteste und größte interdisziplinäre Künstlerinnenvereinigung Europas. Seit einem Jahrhundert fördert das Netzwerk den Austausch und die Sichtbarkeit von Künstlerinnen. Mit der Gründung der GEDOK Brandenburg als Landesverband im Jahr 1994 entstand ein regionales Netzwerk, in dem seit über drei Jahrzehnten Künstlerinnen verschiedener Generationen zusammenarbeiten.

 

Die Gruppenausstellung im BLMK stellt einige Künstlerinnen der GEDOK Brandenburg mit ihren individuellen künstlerischen Positionen vor und macht zugleich Aspekte des Netzwerkes sichtbar. Sie eröffnet unterschiedliche Perspektiven von Künstlerinnen auf die Region sowie auf ihre jeweiligen Handlungs- und Wirkungsfelder. In seiner umfangreichen Sammlung verfügt das BLMK auch über einen interessanten Bestand an Werken von Künstlerinnen der GEDOK. Ausgewählte Werkgruppen aus der Sammlung werden in die Ausstellung integriert und treten mit den aktuellen Positionen in einen vielschichtigen Dialog.

Diese Ausstellung beginnt in
74
Tage
10
Std
22
Min
54
Sek
Termine
Start06.12.2026
Ende14.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–17:00
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–17:00
Freitag11:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne KunstMarktplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder) (Rathaushalle)

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) wurde im Juli 2017 gegründet. Es ist das einzige Landesmuseum für Kunst im Land Brandenburg. Das BLMK ist 2017 aus der Fusion des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und des Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) hervorgegangen. Durch diesen Zusammenschluss wurden zwei eigenständige, komplementäre Museumssammlungen zur umfassendsten musealen Ressource von Kunst aus der DDR und nachfolgenden künstlerischen Traditionslinien verbunden. Das Kunstmuseum in Cottbus wurde 1977 als Galerie Kunstsammlung für den Bezirk Cottbu s gegründet. Seitdem erlebte es eine kontinuierliche Aufwertung, zunächst zu den Staatlichen Kunstsammlungen Cottbu s (1984), dann 1991, als das Museum als Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus in die Verantwortung des Landes Brandenburg überging. 2004 wurde die Institution Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus. Mit dem Umzug in das Domizil im ehemaligen Dieselkraftwerk Cottbus vollzog sich der Namenswechsel zum dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus (2008). In den 1990er Jahren wurde der Bestand von Kunst aus der DDR, der sich aus Malerei, Grafik, Fotografie, Plakatkunst und Skulptur zusammensetzt, um Werke internationaler Gegenwartskunst namhafter Künstler:innen erweitert. Das Museum Junge Kunst in Frankfurt ( Oder) wurde 1965 als Galerie Junge Kunst des Bezirkes Frankfurt (Oder) gegründet und ab 1990 kommunal verwaltet. Sowohl im Sammlungsbestand als auch in den jährlichen Ausstellungsprogrammen haben sich seit den 1970er-Jahren die Bezüge zu Kunst aus Polen eingeschrieben. Konsequenterweise wurde 1991 ein Sammlungsbereich Polnische Druckgrafik nach 1945 begründet. Jenes Konvolut enthält einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen polnischer Künstler bis in die Gegenwart.

Weiterführende Literatur