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Jever

VERsammelt. Museumsstücke treffen auf Privatschätze

Sammeln ist eine zutiefst im Menschen verankerte Leidenschaft, der ein großer Teil der Deutschen nachgeht. Es geht um das Suchen, Entdecken, Besitzen und Zeigen. Macht Sammeln glücklich, bringt es eine Ordnung in das Unübersichtliche und Unbekannte, kann es der Vergänglichkeit etwas entgegensetzen?

 

In der Ausstellung werden Privates und Museales nebeneinander präsentiert. Schallplatten, Briefmarken, Hobel und natürlich Schätze aus dem Museumsmagazin sammeln sich, um zu erfreuen, zu begeistern, nachdenklich zu machen. Und am Ende steht vielleicht die Frage im Raum: Was könnte ICH eigentlich sammeln?

 

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft, das für 2,50 Euro im Schlossmuseum Jever erworben werden kann

Diese Ausstellung endet in
80
Tage
7
Std
7
Min
3
Sek
Termine
Start29.03.2026
Ende10.01.2027
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstag10:00–18:00;
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Schlossmuseum Jever
Schlossmuseum JeverSchlossplatz 1, 26441 Jever

Das Schlossmuseum Jever, das sich als kulturhistorisches Museum des Landkreises Friesland versteht, besitzt eine große Sammlung unterschiedlichster Objekte. Vom Eierbecher bis zur Kosakenlanze, von der Granatbrosche bis zum Kleiderschrank findet man eine ungeheure Bandbreite der Dinge vom 16. bis ins 21. Jahrhundert, die im Jeverland verwendet wurden, bevor sie ins Museum kamen. Aus konservatorischen und aus Platzgründen können wir unseren Gästen nicht alle Objekte im Rahmen der ständigen Ausstellung zeigen. In einer Reihe von virtuellen Präsentationen ermöglichen wir Ihnen daher ergänzend einen Einblick in ausgewählte und besondere Sammlungsbereiche des Schlossmuseums. Einen Querschnitt durch die Sammlung bietet zuvörderst die Dauerausstellung mit einem Rundgang über vier Etagen. Im Kellergeschoss wird die frühchristliche und mittelalterliche Kirchengeschichte thematisiert. Im Erdgeschoss steht das Museum an sich mit seiner Ausrichtung von den Anfängen bis heute im Mittelpunkt. Erste Exponate, die in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts gezeigt wurden, farbige Möbel, Glas, Fayencen, Zinn und die Gemälde regionaler Künstler bieten einen Überblick über die Sammlungsschwerpunkte des Altertumsvereins, der sich 1886 gründete. Gerade die Wohnkultur und die landwirtschaftlichen Geräte, die am Ende des 19. Jahrhunderts durch modernere Technik abgelöst wurden, begriff man damals als museums- und erhaltungswürdig. Im Obergeschoss gibt es einen Rundgang, der durch die Stadt- und Landesgeschichte der letzten rund 500 Jahre führt. Angefangen von den Münzen aus der Regierungszeit Marias von Jever (1500–1575) bis zu den Porträts der letzten Großherzöge von Oldenburg. Die Zeugnisse regionaler Gewerke wie Zinn- und Silberschmiede, die Fayencen aus den Manufakturen Zerbst und Jever, Landkarten, Gemälde und Grafiken, Kleidung und Mode – zahlreiche wunderbare Objekte laden zum Anschauen und Entdecken ein. Im Dachgeschoss des Schlosses befinden sich die Spielzeugsammlung sowie die Räume der Ratte Remmer, in der museumspädagogische Veranstaltungen stattfinden können. In der großen Galerie schließlich ist Platz für die großen Sonderausstellungen des Schlossmuseums.