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Gelsenkirchen

Villa Kinderbunt - Da bewegt sich was!

Der Ausstellungsklassiker des Kunstmuseums Gelsenkirchen geht in die dritte Runde und wieder heißt es: Bühne frei für die Kinder unserer Stadt!

 

Die Villa Kinderbunt zeigt Werke von Grundschulkindern aus ganz Gelsenkirchen – dieses Mal unter dem Titel Da bewegt sich was! Einige Werke erzählen von Geschwindigkeit, andere richten den Blick auf kleine Veränderungen oder auf Augenblicke, die sonst leicht übersehen werden. Gemeinsam offenbaren sie, dass Bewegung weit mehr bedeutet als das Unterwegssein von einem Ort zum anderen. Sie kann Menschen inspirieren, neue Wege eröffnen und dazu anregen, Gewohntes mit anderen Augen zu betrachten. Besonders freut uns, dass die diesjährige Villa Kinderbunt viele spannende Bezüge zu unserer deutschlandweit einzigartigen kinetischen Sammlung schafft. Denn auch hier spielt Bewegung eine wichtige Rolle, wenn kinetische Kunstwerke sich durch Motoren, Licht oder den Standort der Betrachtenden verändern. Die Villa Kinderbunt lädt Kinder ein, das Museum aktiv mitzugestalten. Sie prägen mit ihren Arbeiten die Ausstellung und entdecken das Museum als einen Ort, an dem ihre Sicht auf die Welt zählt.

 

Auch in diesem Jahr hat das Publikum wieder die Gelegenheit, für ein Lieblingswerk abzustimmen. Denn dank der großzügigen Unterstützung unserer Förderinnen und Förderer können wir wieder drei Publikumspreise vergeben. Also: fleißig abstimmen und mitentscheiden!

 

Zur Ausstellung erscheint für alle teilnehmenden Kinder ein Katalog mit Abbildungen der eingereichten Kunstwerke – als Erinnerung an ihre tollen kreativen Ideen und die Ausstellung.

 

Die Villa Kinderbunt wird gefördert durch die FRITZ HENKEL Stiftung, die GELSENWASSER-Stiftung, die NORTEN Stiftung und die Stiftung der SPARKASSE GELSENKIRCHEN.

Diese Ausstellung endet in
94
Tage
15
Std
17
Min
3
Sek
Termine
Start04.11.2026
Ende07.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Gelsenkirchen
Kunstmuseum GelsenkirchenHorster Straße 5–7, 45897 Gelsenkirchen

In der Sammlung des Kunstmuseum Gelsenkirchen befinden sich Werke vom 19. Jahrhundert bis hin zu ganz aktuellen Tendenzen. Arbeiten von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Auguste Rodin geben dabei einen Einblick in den Aufbruch zur Moderne. Mit den Künstlern des deutschen Expressionismus wie Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Alexej von Jawlensky, Karl Schmidt-Rottluff oder Karl Hofer befinden sich in der Sammlung des Kunstmuseums Arbeiten, die die Suche nach neuen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks verdeutlichen. Die expressionistischen Künstler wollten ihren Emotionen und Werten Ausdruck verleihen und suchten daher neue Bildstrategien, die zu neuen, abstrakten und bis dahin ungewohnten Bildlösungen führten. Nach dem 2. Weltkrieg fing für viele Künstler eine neue Zeitrechnung an. Man wollte sich von allem bereits Dagewesenen abgrenzen und neue Wege der Darstellung ausloten. Diese Positionen des Suchens nach dem Bruch des 2. Weltkriegs sind in der Sammlung des Museums unter anderem vertreten durch Hans Hartung, Karel Appel, Emil Schumacher oder Pierre Soulages. Ebenfalls mit dem Anspruch an eine neue, unbelastete Kunst stützten die Mitglieder der ZERO-Gruppe ihre Werke auf moderne Technik und naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Die Sammlung Kinetischer Kunst ist in Deutschland einzigartig und bietet einen großen Überblick über die Kunstrichtung, deren Ausdrucksform die Bewegung als ein integraler ästhetischer Bestandteil des Kunstobjektes ist. Herkömmliche Auffassungen von starren Kunstformen muss der Betrachter beiseitelegen, wenn er sich auf einen Streifzug durch die Ausstellungsräume begibt. Einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung bildet die konstruktiv-konkrete Kunst um das Werk des in Gelsenkirchen geborenen Grafikers Anton Stankowski. Künstler wie beispielsweise Francois Morellet, Ad Reinhardt oder Heinrich Siepmann isolieren die künstlerische Mittel, um ihre Wirkung und ihre Beziehungen zueinander zu hinterfragen. Durch ständige Ankäufe, Schenkungen und Stiftungen wächst die Sammlung kontinuierlich und kann so auch aktuelle Positionen der Gegenwartskunst zeigen. Zudem verfügt das Kunstmuseum Gelsenkirchen über eine umfangreiche grafische Sammlung unter anderem mit Arbeiten von Käthe Kollwitz, Ernst Barlach, Marc Chagall und Max Beckmann.