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Bad Homburg

Von P.J. Mêne bis H.R. Freder – Skulpturen der Sammlung

Die Sammlung des vormals Städtischen historischen Museums, heute Museum Gotisches Haus, hat bereits bei der Gründung 1916 einen Bestand mit Plastiken und Skulpturen aufgebaut. Die einzelnen Exponate haben Homburger bzw. Bad Homburger Provenienz und beziehen sich entweder auf die Geschichte der Landgrafschaft Hessen-Homburg, der Stadt oder wurden von Bürgern, Kurgästen oder der Spielbank dem Museum übereignet.

 

Auf diesem Grundstock baut die Fortführung der Sammlung auf. Die Kleinplastik greift zumeist die figürliche Tradition auf. Im Schnittpunkt zur städtischen Skulpturensammlung, mit zeitgenössischen, monumentalen Werken im urbanen Raum, verlagert sich der Schwerpunkt hin zur abstrakten Formensprache.

 

Die Ausstellung wird ab dem 11. Januar 2026, im Westflügel des Museums Gotisches Haus, zu sehen sein.

 

Begleitend zur Ausstellung ist ihre Präsentation auf museum-digital:hessen: Von P. J. Mêne bis H. R. Freder – Skulpturen der Sammlung :: Museum Gotisches Haus, Bad Homburg v. d. Höhe :: museum-digital:hessen

Diese Ausstellung endet in
70
Tage
14
Std
20
Min
56
Sek
Termine
Start11.01.2026
Ende31.12.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag14:00–17:00
Mittwoch14:00–17:00
Donnerstag14:00–17:00
Freitag14:00–17:00
Samstag14:00–17:00
Sonntag12:00–17:00
Veranstaltungsort
Museum Gotisches Haus
Museum Gotisches HausGotische Allee 1, 61350 Bad Homburg

Das Gotische Haus ist ein 1823 im Auftrag der Landgräfin Elizabeth für ihren Mann, Landgraf Friedrich VI. Joseph, errichtetes Jagdschlösschen am Großen Tannenwald. Es hat, nach dem Tod des Landgrafen im Jahr 1829, seine Funktion nie aufnehmen können und diente fortan den unterschiedlichsten Zwecken. Seine Architektur wurde mehrfach der sich ändernden Nutzung angepasst, bis es nach einem Brand im Inneren völlig zerstört wurde. Nach einer ersten Sanierung in den 1980er Jahren wurde es im Äußeren der ursprünglichen Form weitestgehend angeglichen. Im Inneren hatte das Feuer alles zerstört. Ein mehrgeschossiger Beton- und Mauerbau ersetzte die einstig eingeschossigen Räumlichkeiten, die in viele gesonderten Räume unterteilt wurden. 1985 zog hier das 1916 gegründete Städtische historische Museum ein. Im Mittelpunkt seiner Präsentationen standen die Sammlungen zur Stadt- und Landesgeschichte Hessen-Homburgs sowie die Exponate der Kultur- und Kunstgeschichte. Sonderbereiche waren ein Münzkabinett, die »Marienbader Stube« und das sogenannte »Hutmuseum«, alle nach 1945 entstanden. 2020 wurde das Städtische historische Museum im Gotischen Haus geschlossen und mit einer erneuten Sanierung begonnen. Es wurde mit einem zusätzlichen Treppenhaus ausgestattet, technisch auf den neuesten Stand gebracht und klimaneutral gemacht. Während der Sanierung blieben 40 000 Objekte der Sammlung vorübergehend im »Schaudepot im Horex Museum« Interessierten jederzeit zugänglich. Bis dahin wurden im 2012 eröffneten Horex Museum die industriegeschichtlichen Objekte unserer Sammlung, insbesondere zur Mobilitätsgeschichte, ausgestellt. Die Sanierung des Gotischen Hauses geht zu Ende. 2025 wird das Museum wiedereröffnet. Seine Fassade zeigt sich in der historischen Formensprache der Tudor-Gotik, einzigartig auf dem europäischen Festland, dessen »Gotische Häuser« in englischen Landschaftsgärten (s. Puschkin, Pulawy oder das Gartenreich Dessau-Wörlitz) die Architektur der deutschen Gotik, teils mit anderen Stilen kombiniert, zitieren. Damit entspricht die Fassadengestaltung unseres Gotischen Hauses und die Wegeführung wieder den ursprünglichen Plänen der Landgräfin Elizabeth. Sein Inneres bleibt ein funktionaler Bau dessen neueste Museumstechnik helfen wird, die kostbaren und oft sehr fragilen Objekte, ausgeführt in unterschiedlichsten Materialien, auch für künftige Generationen zu erhalten. Fortan werden alle Sammlungsbereiche in regelmäßig wechselnden Präsentationsformen im Gotischen Haus ausgestellt. Sonderausstellungen werden die einzelnen Sammlungsgebiete vertiefen. Die musealen Angebote werden durch ein Museumscafé ergänzt.

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