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Braunschweig

Zum Greifen nah – was von Weihnachten bleibt | Eine Ausstellung der Diakonischen Gesellschaft

Gerade die Weihnachtszeit, wenn sich viele auf ein Fest im Kreise ihrer Lieben freuen, erscheint Menschen ohne Zuhause als einsamste Zeit des Jahres. Hinter den Geschichten obdachloser Menschen liegen Erinnerungen an Liebe, Verlust, Freude und Schmerz. Und die leise Hoffnung, dass am Ende etwas bleibt: Menschlichkeit, Wärme und ein Stück Zuversicht.

Die Ausstellung »Zum Greifen nah – was von Weihnachten bleibt…« findet in Kooperation mit der Diakonischen Gesellschaft  im Herzog Anton Ulrich-Museum statt. 

Diese Ausstellung beginnt in
25
Tage
10
Std
33
Min
43
Sek
Termine
Start28.11.2026
Ende03.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Herzog Anton Ulrich-Museum
Herzog Anton Ulrich-MuseumMuseumstraße 1, 38100 Braunschweig

Das Herzog Anton Ulrich-Museum zählt zu den ältesten Museen Europas. Seine Eröffnung im Jahr 1754 geht zurück auf einen Herrscher, dem die Mehrung von Wohlstand und Bildung im Herzogtum Braunschweig ein zentrales Anliegen war: Herzog Carl I. von Braunschweig-Lüneburg. Benannt ist das Museum nach einem Vorgänger Carls I., Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg, einem leidenschaftlichen Kunstsammler, dem im Kern die hochkarätigen Bestände barocker Kunst zu verdanken sind. Die Öffnung des umfangreichen »Herzoglichen Kunst- und Naturalienkabinetts« durch Carl I. für das breite Volk war ein Akt der Aufklärung, stand jedoch gleichzeitig noch ganz in der Tradition der barocken fürstlichen Prachtentfaltung. So diente die Ausstellung prachtvoller Kunstwerke von namhaften Künstlern oder fernöstlicher Raritäten nicht nur der Weiterbildung der eigenen Untertanen, sondern auch als Signal ins In- und Ausland: Wir sind wer! Nach mehreren Umzügen fanden die Kunstsammlungen, die im 19. Jahrhundert von den naturkundlichen Sammlungen getrennt wurden (das heutige Staatliche Naturhistorische Museum), in einem eigens für sie errichteten Museumsgebäude ein neues Zuhause. Das vom renommierten Architekten Oskar Sommer entworfene Gebäude wurde 1887 eröffnet. Rund 100 Jahre später, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, war das Museum endgültig an seine Grenzen gelangt. Hoffnungslos veraltete Technik, Schäden in der Bausubstanz und Platzmangel – neben der 190.000 Kunstwerke umfassenden Sammlung und den Ausstellungsräumen mussten inzwischen auch 40 Mitarbeiter in dem Gebäude Platz finden – machten eine Sanierung und Erweiterung unumgänglich. Im Sommer 2008 begann man mit der Errichtung eines neuen Funktionsgebäudes im Museumpark, direkt hinter dem Museum, der erste Teil der Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen. Nach dem Umzug des Kupferstichkabinetts, der Bibliothek, der Werkstätten, Depots und der Verwaltung in den neuen Trakt begannen 2013 im zweiten Schritt die Sanierungsmaßnahmen am Oskar-Sommer-Museumsgebäude. Das Altgebäude wurde von nachträglichen Einbauten befreit, bis auf den Rohbau entkernt, grundlegend saniert und mit moderner Ausstellungstechnik ausgestattet. Dank der Sanierung hat sich die Sonderausstellungsfläche mehr als verdoppelt und kann auf 900 m² wechselnde Ausstellungen präsentieren. Neben neuen, großzügigen Servicebereichen sind auch ein Museumsshop, ein 250 m² großer Veranstaltungsraum sowie im Neubau rund 150 m² Fläche für museumspädagogische Veranstaltungen und ein Museumscafé mit 60 Plätzen dazu gekommen. Rund 38,2 Millionen Euro flossen insgesamt in die Erweiterung und Sanierung des traditionsreichen Hauses in Trägerschaft des Landes Niedersachsen.