Hamburg
Museum

Bucerius Kunst Forum

Alter Wall 12, 20457 Hamburg

Das Bucerius Kunst Forum ist ein von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius getragenes, internationales Ausstellungshaus, das sich durch seine fokussierten Ausstellungskonzepte sowie durch seine interdisziplinären Veranstaltungsprogramme als Forum für alle Künste versteht. Es überschreitet konventionelle Grenzen zwischen Künsten und Zeiten, hinterfragt bekannte Inhalte systematisch auf ihre aktuelle Relevanz und bietet einem breiten Publikum neue Zugänge zur Kunst. Ein hochkarätiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm liefert Denkanstöße und Orientierungshilfen für die Diskussion großer gesellschaftlicher Themen, den Austausch über Werte und den Platz der Kunst in einer globalisierten Welt.

 

Das Bucerius Kunst Forum zeigt jährlich vier Ausstellungen mit Kunstwerken zu Themen von der Antike bis zur Gegenwart. Es ist ein Ort des Austauschs und der Begegnung in allen Bereichen der Bildenden Kunst. Innerhalb weniger Jahre erwarb das Bucerius Kunst Forum das Vertrauen der bedeutendsten Museen der Welt, auf deren wertvolle Leihgaben – von der Antike bis zur Gegenwart – es zählen kann. 

 

Die Ausstellungen zeigen künstlerische Zusammenhänge und Beziehungen zwischen Epochen und Disziplinen auf und schlagen Brücken zwischen alter und neuer Kunst. Die Werke werden mit einer neuen These befragt und unter einem konkreten Aspekt betrachtet – eine Ausstellung zum Werk von Henri Matisse etwa versammelte zum ersten Mal seine Portraits, die Ausstellung über Frida Kahlo widmete sich erstmals den Verbindungen zwischen der mexikanischen und der europäischen Kunst, die Schau zu Pablo Picasso beleuchtete erstmalig das Fenster als zentrales Motiv in allen Schaffensperioden des Künstlers. So gewinnen auch Kenner:innen neue Eindrücke und Erkenntnisse.

Veranstaltungen und Ausstellungen

11.09.26 - 29.03.27

Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland

Die Ausstellung Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland rekonstruiert 15 bedeutende Kunstsammlungen deutscher jüdischer Bürger:innen vor 1945 und führt viele ihrer heute weltweit verstreuten Meisterwerke der Moderne wieder an einem Ort zusammen. Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit von Künstler:innen wie Paul Cézanne, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Milly Steeger und vielen anderen.

 

Die Schau erinnert an die wegweisende Rolle jüdischer Kunstsammler:innen für die Etablierung, Förderung und Verteidigung moderner Kunst seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen beispielhaft 15 Familien, Paare sowie Einzelpersonen und ihre Sammeltätigkeit. Zu ihnen zählen u.a. die Familie Hirschland, Paul und Clothilde Schüler, Max Meirowsky, Rosa Schapire und Margarete Mauthner. Ihre Lebensgeschichten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung geprägt waren, werden anhand von Zeitdokumenten und Fotografien erfahrbar gemacht.

 

Erleben Sie die Themen der Ausstellung auf unterschiedliche Weise: Entdecken Sie einzigartige sowie ikonische Kunstwerke der Moderne – von Monet bis Picasso – die in ihrem historischen Kontext präsentiert werden. Dafür ist jeder Sammlung ein eigener Raum gewidmet, der die Begegnung mit dem Original unmittelbar und eindrücklich werden lässt. 

 

Im Folgenden bietet Ihnen die Schau die Möglichkeit, anhand von Dokumenten, Fotografien, Briefen und Zeitzeugnissen die Sammler:innenpersönlichkeiten und ihre Geschichten kennenzulernen. So werden die Schicksale der Menschen und die damit einhergehende Zerschlagung ihrer Sammlungen, aber auch die Wege der einzelnen Kunstwerke bis heute nacherzählt.


Die Ausstellung Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Standort
Standort
Alter Wall 12, 20457 Hamburg
Öffnungszeiten
Montag11:00–19:00
Dienstag11:00–19:00
Mittwoch11:00–19:00
Donnerstag11:00–21:00
Freitag11:00–19:00
Samstag11:00–19:00
Sonntag11:00–19:00
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