Das Emschertal-Museum der Stadt Herne zählt zu den größten Regionalmuseen des Ruhrgebiets und zeigt umfangreiche Sammlungen zu den Bereichen Heimatkunde, Naturgeschichte und Kunst. Vor allem die Dinge des täglichen Gebrauchs wie Münzen, Schlösser, Herde und Gebrauchskeramik, Rüstungen, Gewehre und andere Waffen, Schränke, Truhen, Tisch und Stühle, Bauernbetten und andere Objekte der Wohnkultur aus Zeiten des Mittelalters bis zum industriellen Wandel sowie Sand-, Sonnen-, mechanischen Uhren und Präzisionsgeräte aus dem 17. und 18. Jahrhundert machen die Lebensumstände in der Emscherregion anfassbar.
Die Sammlungen des Emschertal-Museums befinden sich an an vier verschiedenen Standorten: dem Schloss Strünkede, der Städtischen Galerie im Schlosspark Strünkede, dem Heimatmuseum Unser Fritz sowie dem Alten Wartesaal im Herner Bahnhof.
Veranstaltungen und Ausstellungen
Wunderkammer – Herner Kunstschätze
Fürstliche Wunderkammern sind seit der frühen Neuzeit Orte des Sammelns und Bewahrens. In ihnen wurden wertvolle und seltene Objekte sowie kuriose und fremde Artefakte angehäuft, um der Welt eine Ordnung zu geben und sie zu verstehen.
In unserer »Wunderkammer« werden Kunstwerke aus Herne und Wanne-Eickel gezeigt mit Sehenswürdigkeiten sowie bedeutenden Orten, die die Städte besonders machen: Industrielandschaften, Zechensiedlungen, die Rathäuser, das Schloss Strünkede, Kirchen oder der Hafen. Die Ausstellung bietet einen Einblick in die Vielfalt der bald 80-jährigen Sammlungstätigkeit. Dabei sind viele bekannte, aber auch unbekannte Künstler vertreten sowie verschieden Kunstgattungen wie Zeichnung, Öl- und Aquarellgemälde, Drucke, Fotografien und dreidimensionale Objekte.
MISSION MACHEN – Neue Perspektiven auf das westfälische Handwerk
Eine Wanderausstellung des LWL Museumsamtes für Westfalen in Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen und dem LWL-Freilichtmuseum Hagen
Was zeichnet das Handwerk in Westfalen heute aus?
Welchen Einfluss haben Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Digitalisierung, Globalisierung, Inklusion und Integration auf den Berufsalltag von Menschen im Handwerk? Welche Verantwortung übernehmen heutige Handwerksbetriebe?
Die Fotoausstellung Mission Machen. Neue Perspektiven auf das westfälische Handwerk geht diesen Fragen nach, indem sie die Arbeit in westfälischen Handwerksbetrieben individuell im Bild präsentiert.
Die Fotografin Tuula Kainulainen vom LWL-Medienzentrum für Westfalen hat dafür den Arbeitsalltag von 25 Betrieben begleitet und dokumentiert. Die Fotografien vermitteln einen persönlichen Einblick in Alltagssituationen westfälischer Handwerkerinnen und Handwerker, die sich aufgeschlossen, erfinderisch und engagiert zeigen.
Eröffnung: 5. Februar 2026, 18 Uhr

