Das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) ist eines der führenden unabhängigen Zentren für Fotografie in Europa. Seit seiner Gründung 1984 fördert das FFF alle Aspekte der Fotografie und bietet so eine Plattform für die visuelle Erforschung und den konstruktiven Dialog. Mit einem breit gefächerten Programm von Ausstellungen, Publikationen, Workshops, Vorträgen und Symposien werden die sich ständig weiterentwickelnden Interpretationen des Mediums Fotografie beleuchtet. Pro Jahr zeigt das FFF vier bis sechs Ausstellungen – zu zeitgenössischen oder historisch bedeutenden Positionen der fotografischen Kunst, von international bedeutenden Einzelkünstlern, viele davon Ikonen der Fotografiegeschichte, Gruppenausstellungen, Neuentdeckungen und Talente. Ausstellungsraum, FFF Akademie, Bibliothek und die Büros des FFF befinden sich seit 2014 in der Frankfurter Braubachstraße 30–32, auf zwei Etagen eines denkmalgeschützten Hauses im Herzen von Frankfurts zeitgenössischem Kunstquartier. Seit seiner Gründung 1984 präsentiert das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) zahlreiche Aspekte der Fotografie und ist eine Plattform für kritischen Dialog. Inzwischen ist das Programm des FFF breitgefächert: Jährlich vier bis sechs Ausstellungen, verschiedene Publikationen, sowie Workshops, Vorträge und Symposien innerhalb der FFF Akademie zeigen die Möglichkeit und die Vielfalt von Fotografie – als Form der Dokumentation, als eigenständiges Kunst-Genre und als universelle Sprache.
Den Blick für hochwertige internationale Fotografie schärft das FFF mit publikumsnahen Formaten, wie der Gesprächs- und Ausstellungsreihe »Players«, mit regelmäßigen öffentlichen Führungen und mit FFF Junior, einem Programm zur Kulturvermittlung für Kinder und Jugendliche.
Veranstaltungen und Ausstellungen
JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE
Form, Farbe und Licht prägen den visuellen Kosmos der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus. Ihr Werk steht in der Tradition der Dokumentarfotografie, die sie durch eine unverwechselbar lyrische und individuelle Bildsprache erweitert. Kleine Dinge und unscheinbare Details öffnen den Blick auf Rätselhaftes und lassen neue Bedeutungen entstehen.
Sie entwickelt ihre Ideen durch intuitives Experimentieren und widmet sich dabei emotionalen Themen, wie Lebendigkeit, Abwesenheit und Erinnerung. So entstehen Bilder mit besonderer Sensibilität für Material, Textur und Farbnuancen, die sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst entfaltet.
Die Ausstellung vereint Werke und Publikationen aus 25 Jahren – von frühen dokumentarischen Arbeiten bis hin zu ihrer jüngsten, erstmals präsentierten Serie »Papyrus« – und bietet einen umfassenden Einblick in Backhaus’ künstlerische Entwicklung.
»Jessica Backhaus. Shadows might Dance« wird kuratiert von Andrea Horvay und Celina Lunsford in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin.
Jessica Backhaus, 1970 in Cuxhaven geboren, stammt aus einer Künstlerfamilie. Im Alter von sechzehn Jahren zog sie nach Paris, wo sie später Fotografie und visuelle Kommunikation studierte. 1995 führte sie ihre Leidenschaft für die Fotografie nach New York. Dort arbeitete sie als Assistentin für renommierte Fotograf*innen, verfolgte eigene Projekte und lebte dort bis 2009. Backhaus gilt heute als eine der profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Berliner Martin-Gropius-Bau. Ihre Fotografien befinden sich in zahlreichen nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen – darunter die Deutsche Börse Photography Foundation.

