Leipzig
Museum

G2 Kunsthalle

Dittrichring 13, 04109 Leipzig

Seit ihrer Gründung im März 2015 stellt die G2 Kunsthalle Bestände der privaten Sammlung Hildebrand öffentlich aus. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt im Bereich der Gegenwartsmalerei in Leipzig erweitert um andere Medien sowie aktuelle nationale und internationale Positionen.

 

Das G2 ist eine private gemeinnützige Einrichtung und hat sich satzungsgemäß die Förderung junger aufstrebender Künstler zum Ziel gesetzt. Seit November 2015 realisiert die G2 Kunsthalle Sonderausstellungsprojekte in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern. Ziel der Ausstellungsaktivität ist ein kontinuierlicher Dialog der Exponate aus dem Sammlungsbestand mit Einzel- oder auch thematischen Gruppenausstellungen.

 

G2 steht für die Idee eines Kunstforums in der Leipziger Innenstadt an der Ecke von Gottschedstraße und Dittrichring – gegenüber der berühmten Thomaskirche. Flexibel nutzbare, helle, große Räume auf mehr als 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im 3. OG des ehemaligen Rechenzentrums bieten ideale Bedingungen für Ausstellungen.

 

Seit 2017 lobt die G2 Kunsthalle in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig jährlich den Meisterschülerpreis der G2 Kunsthalle aus und engagiert sich damit auf dem Gebiet der direkten Künstlerförderung.

 

Die G2 Kunsthalle versteht sich als Institution in Ergänzung zu den innerstädtischen Ausstellungsaktivitäten im Bereich der Gegenwartskunst. In direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle der Sparkasse Leipzig ist das G2 zu Fuß in nur fünf Minuten vom Museum der bildenden Künste (MdbK) oder von der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) aus erreichbar.

Veranstaltungen und Ausstellungen

12.06.26 - 04.10.26

PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT – Jeanette Mundt

Mit PUBLIC AND BEYOND JUDGMENT zeigt die G2 Kunsthalle die erste institutionelle Einzelausstellung der New Yorker Malerin Jeanette Mundt (*1982, USA) in Deutschland. Für die Ausstellung wird die Künstlerin neben Malereien eine ortsspezifische Wandmalerei anfertigen. In ihren Werken verbindet Mundt kunsthistorische und popkulturelle Bezüge mit persönlichen Elementen und verfolgt dabei das Anliegen, das Bild stets neu zu gestalten. So herrscht im Werk Mundts kein einheitlich entwickelter Stil, sondern ein sich immer neu ausrichtender Findungsprozess, der die kollektive Bilderflut wie ein Resonanzkörper aufnimmt, verzerrt und Neues entstehen lässt. Damit macht sie deutlich, dass der eigene Blick niemals konstant ist und sowohl das Wahrnehmen als auch dessen Verständnis einem fortwährenden Wandel unterliegen. Dabei beleuchtet sie die Genese der Bilder, von der Entstehung, über die Wahrnehmung und Bedeutungsverschiebung bis hin zu Dekonstruktion und verdeutlicht so die Ambivalenz der Bilder zwischen Konstruktion und Realität.

 

Jeanette Mundt (*1982, USA) studierte am Pratt Institute in New York und schloss ihr Studium dort 2006 ab. Anschließend setzte sie ihre akademische Ausbildung an der Rutgers University in New Jersey fort. 2024 erhielt sie das Smithsonian Artist Research Fellowship; 2025 folgte eine Residency an der University of Tennessee. Ihre Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Whitney Museum of American Art (New York), des Institute of Contemporary Art Miami (Florida), der Aïshti Foundation (Beirut), der Perić Collection (London) sowie des Museum Ludwig (Köln).

04.09.26 - 06.12.26

SEIFEN, IN BLÜTE – Maja Behrmann

G2 Schaulager #47

 

Mit SEIFEN, IN BLÜTE zeigt die Leipziger Künstlerin Maja Behrmann eine Einzelausstellung im G2 Schaulager. Aus Skulpturen, Malerei, Textilien und Grafiken entwickelt sie eine raumgreifende Inszenierung, welche die Architektur aufgreift, strukturiert und unterschiedliche Perspektiven auf ihr Werk eröffnet.

 

Im Zentrum von Behrmanns Arbeit steht eine poetisch-forschende Praxis, die den multioptionalen Beziehungen von Form und Farbe nachgeht, sowohl in der Fläche als auch im Raum. Ihre Arbeiten entwickelt sie aus einem stetig wachsenden Formenarchiv, das immer neue Konstellationen hervorbringt. Aus der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dieser Sammlung entstehen durch Verschieben, Wiederholen, Zerlegen und Kombinieren Kompositionen, die zwischen Ordnung und Offenheit oszillieren.

 

Dabei spielt die Inszenierung am Standort eine entscheidende Rolle. Das gilt sowohl für die Wahrnehmung singulärer Arbeiten als auch für deren Potenzierung im Raum, wenn die Werke untereinander und mit ihren Betrachtenden in Beziehung treten. In neueren Werkgruppen integriert Behrmann zudem mechanische Bewegung, wodurch sich die räumliche Erfahrung nochmals erweitert. So entsteht ein offenes Gefüge aus Material, Form, Farbe und Raum, das sich im Akt der Wahrnehmung fortwährend neu ordnet.

 

Eröffnung: 3. September 2026, 17–20 Uhr

Standort
Standort
Dittrichring 13, 04109 Leipzig
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch15:00–20:00
Donnerstaggeschlossen
Freitag12:00–17:00
Samstag12:00–17:00
Sonntag12:00–17:00
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