Berlin
Museum

Haus am Waldsee

Argentinische Allee 30, 14163 Berlin

Seit seiner Gründung als Ausstellungshaus im Jahr 1946 nimmt das Haus am Waldsee einen festen Platz unter den ersten Häusern für internationale zeitgenössische Kunst in Berlin ein. Heute bietet es jenen Künstler:innen eine Plattform, die seit Ende der 1990er Jahre nach Berlin gekommen sind und international reüssiert haben. Dabei reicht die inhaltliche Bandbreite von den bildenden Künsten über Design und Architektur bis hin zu Positionen, die mit Komposition und Klang arbeiten. In bis zu fünf Ausstellungen jährlich werden Einzelpositionen, Themen sowie klassische Werke der Nachkriegsmoderne zur Diskussion gestellt.

 

Das Ausstellungsprogramm widmet sich innovativen Ansätzen künstlerischer Praxis und stellt den jeweiligen Standpunkt vertiefend vor. Besonderer Wert wird dabei auf die Vermittlung gelegt. So finden regelmäßig Kindervernissagen, Künstler:innengespräche, Künstler:innenessen, Performances, eine Sommerakademie oder Konzerte statt; Audioguides führen zu herausragenden Beispielen der Architektur der Moderne in unmittelbarer Nachbarschaft des Hauses.

 

Auch im Skulpturenpark am Waldsee können sich die Besucher:innen auf höchstem Niveau sinnlich, praktisch und intellektuell von den zeitgenössischen Künsten inspirieren lassen. Die Arbeiten regen zur Reflexion über die Frage an, wie das Neue mittels der visuellen Künste in die Welt kommt und unser Denken davon geschärft und erweitert wird. Als kleines »Louisiana« von Berlin wollen wir innovatives Denken anregen und befragen dafür Künstler:innen unterschiedlicher Disziplinen, die heute in Berlin leben und arbeiten. Den Künstler:innen und den Besucher:innen gilt unsere ganze Aufmerksamkeit.

Veranstaltungen und Ausstellungen

16.10.26 - 17.01.27

Peter Wächtler

Im Herbst 2026 präsentiert das Haus am Waldsee die erste umfassende institutionelle Einzelausstellung des Künstlers Peter Wächtler in Berlin. Wächtler (*1979 in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin) entwickelt seine Arbeiten jenseits fester Werkbegriffe oder Einordnungen. Er schreibt, filmt, zeichnet, malt, baut Skulpturen und Filmsets um vertraute Genres und Erzählweisen in eine fragile Balance von Nostalgie, Tragik und absurdem Humor zu überführen. In zwei Jahrzehnten hat Wächtler eine eigene Formensprache entwickelt, die die vermeintliche Behaglichkeit des Vergangenen nutzt, um gegenwärtige Widersprüche zwischen Selbstbestimmung und Selbstaufgabe miteinander zu verschränken. Neben einer neuen Filmproduktion entstehen für die Ausstellung ortsspezifische Arbeiten, die in einen Dialog mit der Architektur des Hauses treten.

16.10.26 - 17.01.27

Sophie Kovel – Gigantomania

Das dritte und letzte Kapitel der im Rahmen des 80. Jubiläums des Haus am Waldsee entwickelten Ausstellungsreihe Seit… zeigt neue, aus der Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner Geschichte entwickelte Werke der Künstlerin Sophie Kovel (geboren 1996 in Los Angeles, lebt und arbeitet in Paris). Die Ausstellung entfaltet sich entlang der von Nina Akhvlediani entworfenen Display-Architektur im Café, der ehemaligen Garage des Hauses. Dabei wendet sich Kovel dem nahegelegenen Studio Babelsberg zu, um dessen Geschichte avantgardistischer, faschistischer und sozialistischer ideologischer Bildproduktion ebenso zu untersuchen, wie die Wirkmächtigkeit und Verbreitung von Medienbildern in der Gegenwart.

Standort
Standort
Argentinische Allee 30, 14163 Berlin
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–18:00
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
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