Sebastian Klemm und Silvia Bonsiepe gründeten Klemm's im November 2007 als Galerie für zeitgenössische Kunst. Sie repräsentieren Künstler unterschiedlicher Generationen, kultureller Hintergründe und Medien, deren Arbeit durch ein gemeinsames Interesse an der Transformation der erlebten Realität verbunden ist und die sich mit sozialen Realitäten in Kombination mit einem ästhetischen Bewusstsein beschäftigen.

Für Klemm's ist es wichtig, die Künstler in den frühen Phasen ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten und ihre Entwicklung und Karriere in einem progressiven internationalen Kontext stetig zu fördern. Bei der Konzeption des Programms ist es wichtig, dass sie den Künstlern eine Plattform bieten, die es ihnen ermöglicht, ihre konzeptionellen Ansätze individuell zu entfalten und sich auch gegenseitig zu reflektieren und zu verbessern. In den Jahren ab 2010 verstärkte die Galerie ihr Interesse an der konzeptionellen Malerei sowie an Installations- und performativen Arbeiten, was zu ihrem anfänglichen Fokus auf die konzeptionelle Fotografie beiträgt.

Neben Einzelausstellungen von vertretenen Künstlern veranstaltet Klemm's Carte-Blanche-Projekte von eingeladenen Kuratoren, von Künstlern kuratierte Ausstellungen und regelmäßige Filmvorführungen oder Künstlergespräche. In dem Bemühen, den kritischen Dialog über die Entwicklung des künstlerischen Ausdrucks zu fördern und zu vertiefen, arbeitet Klemm eng mit den Künstlern zusammen, um ihre Projekte und neuen Arbeiten mit einzigartigen Publikationen und Künstlerbüchern aktiv zu dokumentieren.