Stade
Museum

Kunsthaus Stade

Wasser West 7, 21682 Stade

Das Kunsthaus Stade befindet sich in einem prachtvollen Kaufmannshaus aus dem Jahr 1667, direkt am Alten Hafen der Hansestadt Stade. Es ist ein museales Kleinod im Umland von Hamburg, nahe des Alten Landes, das sich großer Beliebtheit erfreut. Das Stammpublikum aus den umliegenden Metropolen schätzt die regelmäßig wechselnden Ausstellungen zur Klassischen Moderne und zeitgenössischen Kunst, die auf drei Etagen präsentiert werden.

 

In der pittoresken Atmosphäre des historischen Fachwerkhauses werden Klassiker der bildenden Kunst ebenso wie junge künstlerische Positionen gezeigt. Hannah Höch, August Macke, Georges Braques, Oskar Kokoschka und Max Pechstein sind Vertreter des 20. Jahrhunderts, denen deutschlandweit beachtete Ausstellungen gewidmet wurden. Darüber hinaus werden jährlich namhafte Gegenwartskünstlerinnen und -künstler vorgestellt, bislang etwa Dirk Meinzer, Thorsten Brinkmann oder Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R. Die charmanten Räume des Kunsthauses inspirieren immer wieder zu ortsspezifischen Werken, die oft im Kontrast zu der historischen Kulisse des Hauses stehen.

 

Das höchste Fachwerkhaus am Wasser West diente ursprünglich als Speicher- und Kaufmannshaus. Die an der Fassade noch sichtbaren Speichertore und Kranbalken zeugen von dieser Zeit. Thematische Ausstellungen zu unterschiedlichen Künstlerkolonien prägten die ersten Jahre der Ausstellungstätigkeit. Heute gehört das Gebäude dem Landkreis Stade, das seit 1987 als Kunsthaus genutzt wird und eines von drei Ausstellungsorten der Museen Stade ist. Es ist von Kunstliebhabern zahlreich besucht und als sehenswerter Ausstellungsort bekannt.

Veranstaltungen und Ausstellungen

13.06.26 - 01.11.26

Gekommen, um zu bleiben! Die Sammlung Siegel in Stade

Mehr als 100 Werke eröffnen einen kompakten Zugang zu rund 60 Jahren Kunstgeschichte und laden dazu ein, die klassische Moderne aus einer persönlichen Perspektive zu entdecken. Die »Sammlung Siegel« ist über Jahrzehnte aus Leidenschaft gewachsen, getragen von der Freude am Entdecken und dem verantwortungsvollen Bewahren. Seit den frühen 1980er‑Jahren trugen Arnd und Erika Siegel Arbeiten zusammen, die von Aufbrüchen in der Kunst erzählen und von leisen wie lauten Zeiten zeugen. Mit der Übergabe an die Hansestadt Stade und den Museumsverein Stade beginnt nun eine neue Phase: Die Bestände werden dauerhaft als öffentliches Kulturgut zugänglich.

 

Nach einer ersten Ausstellung in Stade im Jahr 2010 wird die Sammlung in ihrer seither weiter gewachsenen und nun abgeschlossenen Gestalt vorgestellt und zugleich werden die Persönlichkeiten hinter ihr in den Blick genommen: Arnd und Erika Siegel sowie Ingrid Ziplies, die den Sammler in späteren Jahren begleitete. Die Präsentation folgt drei miteinander verschränkten Ebenen: der Entwicklung und Profilbildung der Sammlung, der Rolle des Sammlers als Akteur und dem Verständnis von Kunst als lebendigem Erbe, das in die Gesellschaft hineinwirkt.

 

Begleitend zur Präsentation bietet das Kunsthaus niedrigschwellige Formate wie Werkstattgespräche, restauratorische Einblicke, moderierte Dialoge zur Rolle privater Sammlungen heute sowie Angebote für Schulen und Familien. Ziel ist es, regionale Identifikation zu stärken und zugleich überregionale Aufmerksamkeit für ein Sammlungsmodell zu erzeugen, das kulturelles Erbe mit zeitgenössischer Relevanz verbindet.

Standort
Standort
Wasser West 7, 21682 Stade
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–19:00
Donnerstag10:00-17:00
Freitag10:00-17:00
Samstag10:00-18:00
Sonntag10:00-18:00
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