Der Verein KunstHaus Potsdam e.V. hat seinen Sitz im ehemaligen Pferdelazarett der Garde-Ulanen-Kaserne. Im Jahr 2000 erwarben die Künstler Hubertus von der Goltz und Frank Michael Zeidler die zerfallenen Gebäude und bauten sie in Eigeninitiative zu einem Ort der Kunst um. Dabei ist die ursprüngliche Anlagenstruktur von 1869 und 1924 wiederhergestellt worden. Das jetzt denkmalgeschützte Ensemble beherbergt eine Ausstellungshalle und Künstlerateliers.
Mit einem ganzjährigen Angebot an wechselnden Ausstellungen, Rundgängen, Gesprächen, Vorträgen, Filmabenden, Lesungen sowie einem umfangreichen Begleitprogramm, Atelier- und Sammlungsbesuchen sowie weiteren vielfältigen Einblicken in das kulturelle Leben der Region bietet der Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V. als mitgliederstärkster Kunstverein des Landes Brandenburg spannende Anregungen und Fragestellungen zu allen Sparten aktueller Kunst. Als Mitglied der renommierten Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) sind wir deutschlandweit vernetzt.
Getragen vom Engagement seiner Mitglieder sowie eines ehrenamtlichen Vorstands und gefördert von der Landeshauptstadt bereichert der Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V. den regionalen wie internationalen Diskurs zu sowohl aktuellen als auch etablierten künstlerischen Sprachen und Positionen. Kooperationen mit Ausstellungshäusern, Galerien, Sammlungen und Stiftungen setzen Synergien frei und schaffen anregende Netzwerke und Begegnungen.
Dieses Engagement sowie die Vermittlungsarbeit fortzuführen und auszuweiten ist nur möglich, wenn Bürgerinnen und Bürger die Kunst als existentielle Bereicherung wahrnehmen und sich aktiv für diesen Kunstverein einsetzen.
Veranstaltungen und Ausstellungen
Hubertus von der Goltz – Balance mit sich
Das Projekt
Schon 2005 träumte Hubertus von der Golz von einer Skulptur zwischen den Türmen des Nauener Tors. Damals gewann er mit dieser Vision den Potsdamer Kunstpreis für visionäre Bilder, doch dannach geschah viele Jahre nichts. Zu gewagt schien der Plan und die Ausführung am denkmalgeschützten Tor zu riskant.
Der Initiative Vereins des Kunstvereins KunstHaus Potsdam ist es nun zu verdanken, dass dieses Kunstwerk von Mai bis Herbst 2024 öffentlich gezeigt werden kann.
Die Baudenkmalpflege Potsdam GmbH von Roland Schulze ist mit der Umsetzung betraut und setzt Fassadenkletterer ein, um die Skulptur auf das Dach zu bringen.
»Derjenige, der balanciert, muss sich auf sich selbst und seinen Weg konzentrieren. Dies ist eine grundsätzliche menschliche Erfahrung«, sagt Hubertus von der Goltz und sieht Balance als Sinnbild für das eigene Leben mit seinen aktuellen Herausforderungen an.
Einweihung am Nauener Tor: 17. Mai 2024, 13 Uhr
Es sprechen:
Martin Gorholt, Vorsitzender
Frank Michael Zeidler, Mitbegründer KunstHaus Potsdam

